Hewlett-Packard
- DER AKTIONÄR

Wall Street schließt leichter - Konjunktursorgen belasten

Die US-Börsen sind mit Verlusten ins Wochenende gegangen. Bedenken vor einer Abkühlung der amerikanischen Wirtschaft stimmten Investoren besorgt. Der fünftgrößte US-Eigenheimbauer KB Home hatte im Vorfeld vor schweren Bedingungen auf dem US-Immobilienmarkt gewarnt. Papiere von Apple zählten zu den großen Verlierern. Aktien von Hewlett-Packard waren im Blickpunkt der Anleger.

Die US-Börsen sind mit Verlusten ins Wochenende gegangen. Bedenken vor einer Abkühlung der amerikanischen Wirtschaft stimmten Investoren besorgt. Der fünftgrößte US-Eigenheimbauer KB Home hatte im Vorfeld vor schweren Bedingungen auf dem US-Immobilienmarkt gewarnt. Papiere von Apple zählten zu den großen Verlierern. Aktien von Hewlett-Packard waren im Blickpunkt der Anleger.

Marktdaten und Konjunktur

Der Dow Jones verlor zum Handelsschluss 0,2 Prozent auf 11.508 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,3 Prozent auf 1.315 Zähler ab. Der Nasdaq-Index sank 0,8 Prozent auf 2.219 Punkte.

Wichtige Konjunkturdaten standen am letzten Handelstag der Woche nicht auf dem Programm. Dafür habe der enttäuschend ausgefallene Philadelphia-Fed-Index vom Vortag die Stimmung noch etwas belastet, sagten Marktteilnehmer. Der Index verzeichnete erstmals seit über drei Jahren einen Rückgang. Die Daten hätten die Sorgen verstärkt, dass sich das Wirtschaftswachstum stärker als erwartet abkühlen könnte. Das veranlasse die Anleger nun zu Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende, hieß es weiter.

Einzelwerte

Die Aktie von KB Home startete mit Verlusten, drehte dann aber ins Plus und kletterte zum Schluss um 2,8 Prozent auf 44,25 Dollar, obwohl das Unternehmen vor schweren Bedingungen auf dem US-Immobilienmarkt gewarnt hatte.

Bei den Technologiewerten waren Aktien von Apple einer der stärksten Verlierer. Die Titel gaben 2,2 Prozent auf 73,00 Dollar nach. Medienbereichten zufolge will die Einzelhandelskette Wal-Mart den Verkauf von Filmen auf dem Apple-Webportal iTunes verbieten lassen. Dies wies Wal-Mart jedoch umgehend zurück.

Papiere von Hewlett-Packard standen wegen der ungeklärten Details um Weitergabe betriebsinterner Daten im Blickpunkt der Anleger. Am Donnerstag war der Verdacht aufgetaucht, CEO Mark Hurd sei in den Fall tiefer verwickelt als bislang bekannt. Hurd will in der kommenden Woche auch vor dem US-Repräsentantenhaus Stellung zu den jüngsten Vorwürfen nehmen. Die Papiere von HP gewannen zum Handelsschluss 0,7 Prozent auf 35,11 Dollar.

Texas Instruments profitierten von der Ankündigung eines Aktienrückkaufs. Der Kurs kletterte 1,7 Prozent auf 32,01 Dollar.

Nike waren gesucht. Die Aktien stiegen um 4,7 Prozent auf 86,36 Dollar, nachdem der Sportartikelhersteller am Vorabend nach Börsenschluss seine Quartalszahlen vorgelegt hatte. Der Gewinn je Aktie war nicht so stark gefallen wie von Analysten befürchtet. Auch der Umsatz lag über den Schätzungen des Marktes.

Tokio

Kaum verändert tendierten die Aktienkurse am Montag im Tokioter Handel. Der Nikkei-225 verlor zum Schluss um 0,9 auf 15.633 Punkte. Gestützt wurde der Markt anfänglich von Technologiewerten. Dagegen trennten sich Fonds vor allem von Titeln der Banken und Immobilienbranche.

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