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Wall Street schließt leichter - Konjunkturdaten belasten

Nach einem lustlosen Handel haben sich die US-Börsen am Mittwoch leichter präsentiert. Neue Wirtschaftsdaten hatten bei Anlegern alte Inflationsängste geweckt und die Sorge vor einer Konjunkturabkühlung bestärkt. Die Lohnstückkosten waren im zweiten Quartal stärker als erwartet gestiegen. Auf der Verliererseite standen Chipwerte. Die Ankündigung von Intel massiv Stellen zu streichen, belastete den Technologie-Handel.

Nach einem lustlosen Handel haben sich die US-Börsen am Mittwoch leichter präsentiert. Neue Wirtschaftsdaten hatten bei Anlegern alte Inflationsängste geweckt und die Sorge vor einer Konjunkturabkühlung bestärkt. Die Lohnstückkosten waren im zweiten Quartal stärker als erwartet gestiegen. Auf der Verliererseite standen Chipwerte. Die Ankündigung von Intel massiv Stellen zu streichen, belastete den Technologie-Handel.

Marktdaten und Konjunktur

Der Dow Jones verlor zum Handelsschluss 0,6 Prozent auf 11.406 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab um 1,0 Prozent auf 1.300 Zähler nach. Der Nasdaq-Index sank um 1,7 Prozent auf 2.168 Punkte.

In ihrem Beige Book sah die US-Notenbank die Wirtschaft im Juli und August auf Wachstumskurs, wobei sich in fünf der zwölf Distrikten das Wachstum etwas verlangsamte. Zuvor waren revidierte Lohnstückkosten für das zweite Quartal mit einer hochgerechneten Jahresrate von 4,9 Prozent ausgewiesen worden. Volkswirte hatten ein Plus von 4,0 Prozent erwartet.

Einzelwerte

Intel verloren 3,4 Prozent auf 19,31 Dollar. Der weltgrößte Chipkonzern gab die erwartet massiven Stellenstreichungen bekannt, um seine Position im Wettbewerb gegen AMD zu verbessern. Intel will eigenen Angaben zufolge 10.500 Arbeitsplätze abbauen.

Hewlett-Packard gaben 1,7 Prozent auf 35,84 Dollar ab. Das Unternehmen ist zum Ziel von Ermittlungen der kalifornischen Staatsanwaltschaft geworden. Sie stehen im Zusammenhang mit einem Mitglied des HP-Aufsichtsrats, der vertrauliche Informationen des Konzerns an die Medien weiter gegeben hatte.

Ford-Titel gewannen 1,9 Prozent auf 8,55 Dollar , nachdem der Autohersteller mit Boeing-Manager Alan Mulally einen neuen Vorstandsvorsitzender und Präsident des Konzerns vorgestellt hatte. Da Mulally als erfolgreicher Sanierer gilt, stuften die Analysten der Citigroup daraufhin die Aktie auf "Hold" von "Sell" und das Kursziel auf 9,00 von 6,00 Dollar. Der Schritt vermittle dem Restrukturierungsprogramm von Ford höhere Glaubwürdigkeit, hieß es zur Begründung.

Nikkei pendelt auf 16.000er Marke

Die Börse in Tokio präsentierte sich am Donnerstag sehr schwach. Der Nikkei-225 verlor zum Schluss der Sitzung 271 auf 16,012 Zähler, nachdem das Minus in der Spitze über 300 Punkte betragen hatte und das Marktbarometer unter die psychologisch wichtige 16.000er Marke gerutscht war. Händler begründeten die starken Abgaben auch mit technischen Faktoren nach der Kursrallye der Vortage.

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