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Wall Street schließt knapp behauptet

Nach einem Leck in einer Ölpipeline in Alaska legte BP vorübergehend das größte Ölfeld der USA still. Der Ölpreis stieg daraufhin um rund drei Prozent. Werte die besonders vom Ölpreis abhängig sind gerieten unter Druck. Der höherer Ölpreis könnte zudem die Unternehmensgewinne belasten, sagte ein Beobachter. Papiere von Ölkonzernen profitierten hingegen von den anziehenden Ölpreisen.

Investoren haben sich im Vorfeld der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Dienstag mit Käufen zurückgehalten.

Nach einem Leck in einer Ölpipeline in Alaska legte BP vorübergehend das größte Ölfeld der USA still. Der Ölpreis stieg daraufhin um rund drei Prozent. Werte die besonders vom Ölpreis abhängig sind gerieten unter Druck. Der höherer Ölpreis könnte zudem die Unternehmensgewinne belasten, sagte ein Beobachter. Papiere von Ölkonzernen profitierten hingegen von den anziehenden Ölpreisen. Für die Notenbanksitzung am Dienstag erwartet ein Großteil der Marktteilnehmer eine Zinspause. Die Fed hatte die Leitzinsen 17-mal in Folge angehoben.

Übersicht

Der Dow Jones gab zum Handelsschluss um 0,2 Prozent auf 11.219 Punkte nach. Der S&P-500 verlor 0,3 Prozent auf 1.276 Zähler. Der Nasdaq-Index sank um 0,6 Prozent auf 2.073 Punkte. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl verteuerte sich am Vorabend um zwei Dollar.

Einzelwerte

Intel verbilligten sich um 1,0 Prozent auf 17,28 Dollar, nachdem Analysten von Prudential die Gewinnprognose für den Chiphersteller gesenkt hatten.

Apple hat nach Notebooks und Macintosh-Rechnern nun auch Server und Workstation mit Intel-Prozessoren ausgestattet. Der Markt zeigte sich noch skeptisch angesichts der neuen Strategie von Apple. Der Titel gab um 1,6 Prozent auf 67,21 Dollar nach.

BP verloren rund 2,9 Prozent auf einen Schlusskurs von 70,45 Dollar. BP hat das Ölfeld Prudhoe Bay in Nordalaska auf zunächst unbestimmte Zeit geschlossen, nachdem bei einer Routinekontrolle eine unerwartet "schwere Korrosion" sowie ein Leck in einer Pipeline festgestellt wurde. Es wird mit Produktionsausfällen von rund 400.000 Barrel pro Tag gerechnet. Experten sehen nach dem Desaster den Ölpreis wieder in Richtung 80 Dollar steigen.

Konkurrenten von BP profitierten von dem Missgeschick. So legte Chevron um 1,78 Prozent auf 66,83 Dollar zu. Exxon verteuerten sich um rund 0,8 Prozent auf 69,23 Dollar.

Tokio

Der Nikkei-Index ging mit 15,464.66 Punkten aus dem Handel, ein Plus von rund 310 Punkten. Der hohe Ölpreis hat den Markt nicht mehr belastet, sagte ein Händler. Der Ölpreis-Schock ist schon - mit dem Einbruch des Marktes - am Montag verarbeitet worden. Die meisten Anleger haben sich – wie an der Wall Street – mit Käufen zurückgehalten. Auch in Tokio warten Investoren auf das Ergebnis der US-Notenbanksitzung.

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