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Wall Street schließt im Minus

Die Indizes an den US-Börsen haben am Mittwoch leichter tendiert. Der Dow Jones verlor 0,1 Prozent auf 12.577 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,1 Prozent auf 1.431 Zähler ab und der Nasdaq-Composite sank 0,7 Prozent auf 2.479 Punkte. Negativ aufgenommene Inflationsdaten und eine enttäuschend niedrigen Margenprognose von Intel haben die Märkte belastet.

Die Indizes an den US-Börsen haben am Mittwoch leichter tendiert. Der Dow Jones verlor 0,1 Prozent auf 12.577 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,1 Prozent auf 1.431 Zähler ab und der Nasdaq-Composite sank 0,7 Prozent auf 2.479 Punkte. Negativ aufgenommene Inflationsdaten und eine enttäuschend niedrigen Margenprognose von Intel haben die Märkte belastet.

Konjunktur

Die Erzeugerpreise sind in den USA im Dezember stärker als erwartet gestiegen. Auch die Kernrate ohne Lebensmittel- und Energiepreise lag über den Prognosen. Hinzu kommen die besser als erwarteten Angaben zur Industrieproduktion im Dezember. Damit sei das Szenario einer robusten US-Konjunktur bei wachsenden Inflationsrisiken bestätigt worden. Allerdings komme den am Donnerstag anstehenden Verbraucherpreisen die größere Bedeutung zu, hieß es von Marktteilnehmern.

Einzelwerte

Aktien von Intel verloren 5,7 Prozent auf 21,04 Dollar, nachdem der Chipproduzent einen deutlichen Rückgang bei den Bruttomargen bekannt gegeben hat. Die Marge des Chipherstellers lag bei 49,6 Prozent, während im Vorjahr noch 61,8 Prozent erzielt wurden. Der Gewinn je Intel-Aktie lag im vierten Quartal bei 0,26 Dollar, nach 0,40 Dollar im Vorjahresvergleich.

Papiere von Rackable Systems brachen 38,4 Prozent auf 19,98 Dollar ein. Der Anbieter von Serverschränken für Großrechenanlagen rechnet im vierten Quartal mit 105,5 bis 106,8 Millionen Dollar und 0,17 bis 0,18 Dollar Gewinn je Aktie vor Sonderposten. Damit bleibt die Prognose deutlich hinter der Markterwartung zurück.

JP Morgan Chase hat hingegen im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres dank des starken Investment-Geschäft und Sondereffekten deutlich mehr Gewinn verbucht als erwartet. Die Bank profitierte im vierten Quartal von einem Sondereffekt von 622 Millionen Dollar aus dem Verkauf der Vermögensverwaltung. JP Morgan Chase kletterten 0,1 Prozent auf 48,43 Dollar.

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| Werner Sperber | 0 Kommentare

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