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- DER AKTIONÄR

Wall Street schließt freundlich

Positive Konjunkturdaten und Übernahmefantasien sorgten am Mittwoch an den US-Börsen für Kauflaune bei den Investoren. Der Dow Jones kletterte zum Schluss der Sitzung 0,6 Prozent auf 13.212 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 stieg 0,7 Prozent auf 1.496 Zähler und der Nasdaq-Composite gewann 1,0 Prozent auf 2.558 Punkte. Die Citigroup will den Finanzdienstleister Bisys Group für 1,45 Milliarden Dollar in bar kaufen.

Positive Konjunkturdaten und Übernahmefantasien sorgten am Mittwoch an den US-Börsen für Kauflaune bei den Investoren. Der Dow Jones kletterte zum Schluss der Sitzung 0,6 Prozent auf 13.212 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 stieg 0,7 Prozent auf 1.496 Zähler und der Nasdaq-Composite gewann 1,0 Prozent auf 2.558 Punkte. Die Citigroup will den Finanzdienstleister Bisys Group für 1,45 Milliarden Dollar in bar kaufen.

Konjunktur

Die Daten zum Auftragseingang in der US-Industrie gaben dem Aktienmarkt zusätzliche Impulse, hieß es von Händlern. Der Auftragseingang stieg um 3,1 Prozent, nachdem Volkswirte lediglich ein Plus von 2,2 Prozent erwartet hatten.

Einzelwerte

Aktien von Time Warner gewannen 1,7 Prozent auf 20,94 Dollar. Der Medienkonzern verdiente zwar 18 Prozent weniger als im Vorjahresvergleich, aber dennoch mehr als von Analysten erwartet wurde.

Papiere von Dow Jones fielen 0,4 Prozent auf 56,00 Dollar, nachdem sie vorbörslich noch deutlich im Plus und über dem Übernahmeangebot der News Corp von 60 Dollar je Aktie notierten. News Corp stiegen 1,9 Prozent auf 23,43 Dollar.

Die Citigroup will den Finanzdienstleister Bisys Group für 1,45 Milliarden Dollar in bar kaufen. Bisys-Aktionäre sollen 11,85 Dollar je Aktie von der Citigroup und eine Sonderdividende von 0,15 Dollar von Bisys erhalten, hieß es. Bisys kletterten 2,1 Prozent auf 11,71 Dollar, Citigroup gewannen 0,2 Prozent auf 54,30 Dollar.

Die Aktien der NYSE Euronext fielen 0,8 Prozent auf 82,69 Dollar. Hier gab es Spekulationen, dass die Börse nach der Genehmigung einer Kreditlinie von 3,0 Milliarden Dollar versuchen wolle, das Gebot von 2,8 Milliarden Dollar der Deutschen Börse für die International Securities Exchange (ISE) zu überbieten.

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