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- DER AKTIONÄR

Wall Street schließt freundlich - Sinkender Ölpreis beflügelt

Der deutliche Rückgang des Ölpreises hat am Montag für eine freundliche Tendenz an Wall Street gesorgt. Nachdem Hurrikan "Ernesto" zu einem Tropensturm zurückgestuft wurde, fiel der Ölpreis an der Nymex um 1,90 auf 70,61 Dollar. Zudem wird erwartet, dass "Ernesto" die Förderanlagen im Golf von Mexiko verfehlen wird. Bei den Einzelwerten gehörten Ebay, Google und Intel zu den Gewinnern.

Der deutliche Rückgang des Ölpreises hat am Montag für eine freundliche Tendenz an Wall Street gesorgt. Nachdem Hurrikan "Ernesto" zu einem Tropensturm zurückgestuft wurde, fiel der Ölpreis an der Nymex um 1,90 auf 70,61 Dollar. Zudem wird erwartet, dass "Ernesto" die Förderanlagen im Golf von Mexiko verfehlen wird. Bei den Einzelwerten gehörten Ebay, Google und Intel zu den Gewinnern.

Marktdaten

Der Dow Jones gewann zum Handelsschluss 0,6 Prozent auf 11.352 Punkte. Im Verlauf der Sitzung war der Dow bis auf die Marke von 11.388 Punkte geklettert, den höchsten Stand seit rund drei Monaten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 0,5 Prozent auf 1.302 Zähler. Der Nasdaq-Index legte 1,0 Prozent auf 2.161 Punkte zu.

In den kommenden Tagen stehen wieder die Konjunkturdaten im Vordergrund. Am Dienstag werden die jüngsten Daten zum Verbrauchervertrauen veröffentlicht. Im Verlauf der Woche folgen die Arbeitsmarktdaten und das Bruttoinlandsprodukt.

Einzelwerte

Vor allem die Transportwerte profitierten deutlich vom gesunkenen Ölpreis. Die Gewinnerliste in diesem Segment wurde von Continental Airlines angeführt, die um 4,4 Prozent auf 23,96 Dollar zulegten.

Aktien von Fedex verteuerten sich um 1,8 Prozent auf 100,90 Dollar. Das Unternehmen hat mit der Pilotengewerkschaft eine vorläufige Einigung im laufenden Tarifstreit erzielt.

Papiere von Wal-Mart kletterten 1,3 Prozent auf 44,43 Dollar. Die Einzelhandelskette hat für August einen Umsatzanstieg um 2,7 Prozent gemeldet. Damit lag Wal-Mart am oberen Ende der Erwartungen von Analysten.

Die Aktien von eBay stiegen um 1,9 Prozent auf 25,79 Dollar, nachdem das Online-Auktionshaus mit Google einen exklusiven Werbevertrag für Märkte außerhalb der USA abgeschlossen hat. Die Papiere von Google stiegen um 2,1 Prozent auf 380,95 Dollar.

Tagesgewinner im Dow war der Chip-Hersteller Intel, der 2,5 Prozent auf 19,38 Dollar zulegte, nachdem der Titel von Friedmann, Billings, Ramsey auf "Outperform" von zuvor "Market Perform" hochgestuft wurde.

Nikkei legt zu

Fester tendierten die Aktienkurse am Dienstag im Tokioter Handel. Der Nikkei-225 gewann 128 auf 15.890 Punkte. Die positiven Vorgaben von der Wall Street stützten den Aktienmarkt, sagte ein Händler. Lediglich die Titel der Ölbranche notierten im Minus.

Spekulationen über ein Ende der Zinswende in Japan haben den Yen auf ein Rekordtief fallen lassen. Japans Währung sank auf den niedrigsten Stand zum Euro seit dessen Einführung im Jahr 1999. Für 1,00 Euro wurde zeitweise bis zu 149,97 Yen bezahlt. Gegen 20 Uhr MESZ notierte der Euro bei 149,85 Yen. Am Freitag lag der Wechselkurs noch bei 148,56 Yen. "Viele Teilnehmer am Devisenmarkt setzen seit Monaten auf eine markante Zinswende in Japan und eine starke Yen-Aufwertung – aber jetzt werden sie enttäuscht", sagte Folker Hellmeyer, Chefökonom der Bremer Landesbank gegenüber der Financial Times Deutschland.

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