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Wall Street schließt fester

Die Indizes an den US-Börsen haben am Mittwoch fester tendiert. Der Dow Jones gewann zum Handelsschluss 0,5 Prozent auf 12.133 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 stieg 0,7 Prozent auf 1.387 Zähler und der Nasdaq-Composite legte 0,9 Prozent auf 2.372 Punkte zu. Die Sitzung verlief volatil, weil die Krise der US-Hypothekenbanken abermals auf der Stimmung der Anleger drückte.

Die Indizes an den US-Börsen haben am Mittwoch fester tendiert. Der Dow Jones gewann zum Handelsschluss 0,5 Prozent auf 12.133 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 stieg 0,7 Prozent auf 1.387 Zähler und der Nasdaq-Composite legte 0,9 Prozent auf 2.372 Punkte zu. Die Sitzung verlief volatil, weil die Krise der US-Hypothekenbanken abermals auf der Stimmung der Anleger drückte.

Märkte und Konjunktur

Zu Beginn des Handels führten überraschend gute Konjunkturdaten zur US-Leistungsbilanz und zu den Importpreisen zunächst zu Kursgewinnen. Dann jedoch drehte die Stimmung: Der Dow Jones verlor zeitweise über 130 Punkte und fiel dabei erstmals seit November 2006 unter die Marke von 12.000 Punkten. Im späten Verlauf fand der Markt jedoch in positives Terrain zurück.

Einzelwerte

Vor Börsenbeginn hatten General Motors und Lehman Brothers Zahlen zum abgelaufenen vierten Quartal vorgelegt. GM enttäuschten, weil die Finanzsparte GMAC des Automobilherstellers dabei schwach abgeschnitten hatte. GMAC ist auch im Hypothekengeschäft engagiert und hatte dort Einbußen erlitten. Aktien von General Motors verloren daraufhin 0,9 Prozent auf 30,25 Dollar.

Die Quartalszahlen von Lehman Brothers wurden von Analysten als gut bezeichnet. Das Bankhaus konnte nach eigenen Angaben die Verluste im Hypothekengeschäft kompensieren. Dennoch verloren die Papiere 0,4 Prozent auf 71,72 Dollar.

Microsoft gewannen 2,5 Prozent auf 27,40 Dollar. Der Softwarekonzern hatte zuvor bestätigt, dass er die bislang in Privatbesitz befindliche Tellme Network übernehmen wird. Über den Kaufpreis für den Hersteller von webbasierter Voice-Technologie wurde nichts bekannt. Microsoft will zudem seinen Online-Spiele-Service ausbauen und damit den Umsatz seiner Unterhaltungssparte steigern.

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| Markus Horntrich | 0 Kommentare

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