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Wall Street schließt fester

Die US-Börsen haben am Montag fester geschlossen. Der Dow Jones stieg zum Schluss der Sitzung 0,3 Prozent auf 12.319 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,3 Prozent auf 1.407 Punkte und der Nasdaq-Composite legte 0,6 Prozent auf 2.402 Punkte zu. Beherrschendes Thema war die Krise der „Subprime Lenders“ - Immobilienfinanzierer, die Darlehen an Schuldner mit geringerer Bonität vergeben.

Die US-Börsen haben am Montag fester geschlossen. Der Dow Jones stieg zum Schluss der Sitzung 0,3 Prozent auf 12.319 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,3 Prozent auf 1.407 Punkte und der Nasdaq-Composite legte 0,6 Prozent auf 2.402 Punkte zu. Beherrschendes Thema war die Krise der „Subprime Lenders“ - Immobilienfinanzierer, die Darlehen an Schuldner mit geringerer Bonität vergeben.

Märkte

Nach anfänglichen Kursverlusten erholte sich die Wall Street im späten Geschäft. Die Anleger hätten zunächst angenommen, dass die Probleme des Subprime-Sektors den Markt stärker belasten würden, sagte ein Marktteilnehmer. Als die befürchteten Kurseinbrüche ausgeblieben seien, sei es zu Shorteindeckungen gekommen, hieß es weiter.

Einzeltitel

Unter Druck standen vor allem Aktien von Unternehmen, die mit dem Immobiliengeschäft zu tun haben. Neben den Hypothekenfinanzierern waren dies Banken und Bauunternehmen, aber auch Baumärkte. Hintergrund war, dass der Subprime Lender New Century Financials am Montag mitgeteilt hatte, dass er seinen Verbindlichkeiten nicht nachkommen könne und seine Geldgeber ihm keine frischen Mittel mehr gewährten. Die Aktie war vom regulären Handel ausgesetzt, nachdem sie vorbörslich um über 50,0 Prozent eingebrochen war.

Die Papiere des Wettbewerbers Countrywide Financial büßten 2,7 Prozent auf 35,13 Dollar ein. Countrywide war wegen zunehmender Kreditausfälle gezwungen, die Bedingungen für die Vergabe von Darlehen zu verschärfen. Das wiederum führte zu einem Rückgang des Kreditvolumens.

Die Titel der Investmentbanken Lehman Brothers und Bear Stearns standen zeitweise unter Druck, fanden dann aber mit dem Markt in positives Terrain zurück. Lehman stiegen 0,7 Prozent auf 76,51 Dollar und Bear Stearns kletterten 0,7 Prozent auf 153,11 Dollar. Die Institute verbriefen Hypothekendarlehen und verkaufen sie als hypothekenbesicherte Anleihen.

Die Aktien der Baumarktkette Home Depot verloren 1,3 Prozent auf 38,15 Dollar. Die Papiere des Bauunternehmens Toll Brothers gaben 2,9 Prozent auf 28,01 Dollar ab.

Schering-Plough gewannen 0,8 Prozent auf 24,03 Dollar, nachdem das Unternehmen angekündigt hatte, es werde die Pharmasparte der belgischen Akzo Nobel übernehmen.

Dollar General verteuerten sich 25,2 Prozent auf 21,01 Dollar. Tochtergesellschaften des Private-Equity-Unternehmens Kohlberg Kravis Roberts & Co kaufen Dollar General für 7,3 Milliarden Dollar.

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