Boeing
- DER AKTIONÄR

Wall Street schließt fester

Die Aktienkurse an den US-Börsen sind am Donnerstag fester aus dem Handel gegangen. Anleger reagierten mit Erleichterung auf Daten zur Verbraucherpreisentwicklung. Die Teuerungsrate war im Oktober weniger stark als erwartet gestiegen. Zusätzlichen Auftrieb erhielt der Markt von sinkenden Ölpreisen. Auf der Gewinnerseite an der Wall Street standen Anteilsscheine von Boeing.

Die Aktienkurse an den US-Börsen sind am Donnerstag fester aus dem Handel gegangen. Anleger reagierten mit Erleichterung auf Daten zur Verbraucherpreisentwicklung. Die Teuerungsrate war im Oktober weniger stark als erwartet gestiegen. Zusätzlichen Auftrieb erhielt der Markt von sinkenden Ölpreisen. Auf der Gewinnerseite an der Wall Street standen Anteilsscheine von Boeing.

Marktdaten

Der Dow Jones stieg zum Schluss der Sitzung 0,4 Prozent auf 12.306 Punkte und damit auf ein neues Rekordhoch. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,2 Prozent auf 1.400 Zähler und der Nasdaq-Composite kletterte 0,3 Prozent auf 2.449 Punkte.

Einzelwerte

Papiere von Boeing gewannen 1,9 Prozent auf 88,71 Dollar. Anleger spekulieren bei dem Luftfahrtkonzern auf weitere lukrative Aufträge. Papiere der Citigroup kletterten 0,4 Prozent auf 50,66 Dollar, nachdem ein Konsortium unter Führung der Bank hat die Kontrolle über die chinesische Guangdong Development Bank erlangt hatte.

Auf der Verliererseite fanden sich Energiewerte, die unter dem gesunkenen Ölpreis litten. Exxon Mobile gaben um 2,8 Prozent auf 72,67 Dollar nach. Applied Materials hat im vierten Quartal des Geschäftsjahrs weniger umgesetzt als erwartet. Das Unternehmen ist zudem pessimistisch, was den Auftragseingang im ersten Geschäftsquartal betrifft. Aktien von Applied Materials verloren daraufhin 3,6 Prozent auf 17,98 Dollar. Auch BEA Systems hatte die Umsatzerwartungen der Marktteilnehmer verfehlt. Mehrere Analysten senkten daraufhin ihre Einstufungen für die BEA-Aktien, die in der Folge um 16,4 Prozent auf 13,11 Dollar einbrachen.

Aktien von Dell gaben 2,5 Prozent auf 25,10 Dollar ab. Die US-Börsenaufsicht SEC hat Ermittlungen gegen das Unternehmen eingeleitet, daraufhin hat der PC-Hersteller die Veröffentlichung seines Quartalsberichts verschoben. Die Zahlen sollten ursprünglich am Donnerstag nach Börsenschluss bekannt gegeben werden. Papiere von Rambus gewannen dagegen 30,5 Prozent auf 31,72 Dollar. Die abschließende Anhörung der US-Kartellbehörde habe einen beträchtlichen Überhang in der Aktie beseitigt, erklärten Analysten. Research in Motion verteuerten sich 4,5 Prozent auf 134,19 Dollar, nachdem die UBS das Kursziel für die Aktie auf 160 Dollar von 125 Dollar erhöht hatte.

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| Stefan Sommer | 0 Kommentare

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