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- DER AKTIONÄR

Wall Street im Rückwärtsgang

Die US-Börsen haben am Dienstag im späten Handel ins Minus gedreht. Der Dow Jones verlor zum Handelsschluss 1,10 Prozent auf 13.211,99 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 fiel 1,27 Prozent auf 1.455,19 Zähler und der Nasdaq-Composite gab 1,43 Prozent auf 2.546,27 Punkte ab. Die Sorgen der Anleger um die Entwicklung auf dem Hypothekenmarkt drückte die Stimmung an den Märkten.

Die US-Börsen haben am Dienstag im späten Handel ins Minus gedreht. Der Dow Jones verlor zum Handelsschluss 1,10 Prozent auf 13.211,99 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 fiel 1,27 Prozent auf 1.455,19 Zähler und der Nasdaq-Composite gab 1,43 Prozent auf 2.546,27 Punkte ab. Die Sorgen der Anleger um die Entwicklung auf dem Hypothekenmarkt drückte die Stimmung an den Märkten.

Einzelwerte

Die Krise am US-Immobilienmarkt weitet sich aus. Die Aktien von American Home Mortgage Investment (AHM) brachen um 90,07 Prozent auf 1,04 Dollar ein. Der Hypothekenfinanzierer hat nach eigenen Angaben keine Möglichkeiten, seine Kreditlinien in Anspruch zu nehmen und konnte deshalb am Montag fällige Kreditvergabeverpflichtungen in Höhe von 300 Millionen Dollar nicht nachkommen. Das Unternehmen überprüft momentan unter anderem eine Liquidierung seiner Vermögenswerte.

Papiere von General Motors gaben 0,64 Prozent auf 32,40 Dollar ab, obwohl der Autobauer dank des guten Abschneidens seiner Finanzsparte und geringerer Restrukturierungskosten im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres mehr verdient hat als ein Jahr zuvor. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Aktie kletterte von 2,03 Dollar im Vorjahreszeitraum auf jetzt 2,48 Dollar. Damit wurden die Schätzungen der Analysten weit übertroffen.

Sun Microsystems gewannen 4,29 Prozent auf 5,10 Dollar. Der Computer- und Software-Konzern ist im Geschäftsjahr 2006/2007 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Sun erhöhte zugleich den Jahresumsatz um 6,2 Prozent auf 13,9 Milliarden Dollar.

Aktien von Dow Jones legten 11,29 Prozent auf 57,38 Dollar zu. Marktteilnehmer verwiesen auf Presseberichte, nach denen eine Entscheidung zur Übernahme durch die News Corporation näher rücke. Mitglieder der Bancroft-Familie hätten dem Geschäft zugestimmt, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung informierte Kreise.

Wendy's International kletterten 3,98 Prozent auf 35,03 Dollar. Die Fastfood-Kette könnte von ihrem Großaktionär übernommen werden. Nelson Peltz, der über seine Firma Triarc den Wendy's-Konkurrenten Arby's kontrolliert, will 37 bis 41 Dollar je Anteilschein für Wendy's International bieten. Die Bewertung des Konzerns würde damit zwischen 3,2 und 3,6 Milliarden Dollar liegen.

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| Markus Horntrich | 0 Kommentare

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