Hewlett-Packard
- DER AKTIONÄR

Wall Street dreht ins Plus

Die US-Börsen haben sich am Freitag weiter erholt. Der Dow Jones gewann zum Ende der Sitzung 1,82 Prozent auf 13.079 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 legte 2,46 Prozent auf 1.446 Zähler zu und der Nasdaq-Composite stieg 2,20 Prozent auf 2.505 Punkte. Die US-Notenbank sorgte mit ihrer Zinssenkung für gute Stimmung bei den Anlegern. Anteilscheine von Elizabeth Arden waren gesucht.

Die US-Börsen haben sich am Freitag weiter erholt. Der Dow Jones gewann zum Ende der Sitzung 1,82 Prozent auf 13.079 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 legte 2,46 Prozent auf 1.446 Zähler zu und der Nasdaq-Composite stieg 2,20 Prozent auf 2.505 Punkte. Die US-Notenbank sorgte mit ihrer Zinssenkung für gute Stimmung bei den Anlegern. Anteilscheine von Elizabeth Arden waren gesucht.

Konjunktur

Um der Krise an den Finanzmärkten zu begegnen, hat die Fed den Diskontsatz überraschend um 50 Basispunkte auf 5,75 Prozent gesenkt. Das Index des Verbrauchervertrauens der Uni Michigan sank im August unerwartet deutlich von 90,4 auf 83,3 Punkte, während Volkswirte lediglich mit einem leichten Rückgang auf 88,5 Zähler gerechnet hatten. Die Eintrübung der Verbraucherstimmung hatte jedoch nur geringen Einfluss auf das Handelsgeschehen.

Einzelwerte

Aktien von Hewlett-Packard gewannen 2,39 Prozent auf 47,15 Dollar. Der Hardwarekonzern präsentierte am Vorabend Zahlen, die deutlich über den Erwartungen des Marktes lagen. Der Umsatz stieg im Vorjahresvergleich um 16 Prozent auf 25,4 Milliarden Dollar, während Analysten zuvor 24,1 Milliarden Dollar erwartet hatten. Auch der bereinigte Gewinn lag mit 71 Cents je Aktie klar über den Schätzungen von 66 Cents. Zudem hob HP seine Prognosen für das gesamte Geschäftsjahr deutlich an.

Im Sog von HP legten Papiere von Dell 1,50 Prozent auf 26,32 Dollar zu, obwohl der PC-Hersteller die Ergebnisse der letzten vier Geschäftsjahre nach unten korrigieren wird. Nach Angaben von Dell wird der Konzern für die Geschäftsjahre 2003 bis 2006 sowie für das erste Quartal 2007 den Nettogewinn um insgesamt 50 bis 150 Millionen Dollar bzw. 2 bis 7 Cents pro Anteilschein nach unten revidieren.

Autodesk kletterten 5,37 Prozent auf 44,90 Dollar, nachdem das Softwareunternehmens im abgelaufenen zweiten Quartal den Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,0 Prozent gesteigert hatte und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen wurden. Zudem hob Autodesk seinen Ausblick für das gesamte Geschäftsjahr an.

Anteilscheine von Elizabeth Arden haussierten 20,91 Prozent auf 23,71 Dollar. Der US-Kosmetikkonzern konnte im vierten Fiskalquartal 2006/07 nach einem Vorjahresverlust wieder einen Gewinn erzielen und die Erwartungen der Marktteilnehmer schlagen. Zudem stieg der Umsatz um 28 Prozent und damit ebenfalls deutlich stärker als erwartet.

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