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Wall Street: US-Arbeitsmarkt im Fokus

Kaum verändert haben sich die Kurse am Donnerstag an der Wall Street gezeigt. Viele Anleger hielten sich vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts am Freitag zurück. Auch der volatile Ölpreis, der nach anfänglichen Abgaben wieder über der Marke von 70 Dollar schloss, sorgte für eine abwartende Haltung bei den Investoren. Zudem bleiben die US-Börsen am Montag aufgrund eines Feiertages geschlossen.

Kaum verändert haben sich die Kurse am Donnerstag an der Wall Street gezeigt. Viele Anleger hielten sich vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts am Freitag zurück. Auch der volatile Ölpreis, der nach anfänglichen Abgaben wieder über der Marke von 70 Dollar schloss, sorgte für eine abwartende Haltung bei den Investoren. Zudem bleiben die US-Börsen am Montag aufgrund eines Feiertages geschlossen.

Marktdaten und Konjunktur

Der Dow Jones verzeichnete zum Handelsschluss ein leichtes Minus von 2 Punkten auf 11.381 Zähler. Der breiter gefasste S&P-500 schloss unverändert bei 1.304 Punkten. Der Nasdaq-Index gab 2 Zähler auf 2.184 Punkte ab.

Der Einkaufsmanager-Index Chicago bestätigte am Donnertag einen leichten Rückgang der Geschäftstätigkeit im August auf saisonbereinigt 57,1. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Stand von 57,0 prognostiziert. Der Auftragseingang der US-Industrie ist mit 0,6 Prozent im Juli weniger stark gesunken als erwartet. Die Ausgaben der US-Verbraucher haben sich im Juli im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Prozent erhöht. Damit wurde der stärkste Zuwachs seit Januar verzeichnet.

Einzelwerte

Bei den Einzelwerten standen Papiere von Wal-Mart im Blickpunkt des Interesses. Die Aktien legten 0,2 Prozent auf 44,72 Dollar zu, nachdem die Umsätze des Einzelhändlers im August im Vorjahresvergleich um 2,7 Prozent gestiegen waren.

Dagegen brachen Titel von JDS Uniphase um 13,7 Prozent auf 2,27 Dollar ein. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, es erwarte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz zwischen 312 und 328 Millionen Dollar. Analysten hatten im Vorfeld einen Umsatz in Höhe von mindestens 332 Millionen Dollar erwartet.

Papiere von Ford gewannen 1,2 Prozent auf 8,37 Dollar. Der Autokonzern wird sich möglicherweise von der britischen Sportwagenmarke Aston Martin trennen. Eine Prüfung im Konzern habe ergeben, dass Aston Martin eine gute Gelegenheit für die Beschaffung frischen Kapitals sei, erklärte Chairman und CEO Bill Ford.

Bei den Goldproduzenten stand die Fusion von Goldcorp und Glamis im Blickpunkt. Die Transaktion habe eine Volumen von 21,3 Milliarden Dollar, teilten die Unternehmen am Donnerstag mit. Mit Reserven von rund 41,1 Millionen Unzen Gold und 11. 000 Mitarbeitern entsteht damit einer der größten Goldproduzenten weltweit. Die Fusionsvereinbarung sieht vor, dass Glamis-Aktionäre für eine Aktie 1,69 Goldcorp-Anteilsscheine erhalten. Glamis stiegen um 18,7 Prozent auf 46,12 Dollar. Goldcorp verloren dagegen 9,2 Prozent auf 27,66 Dollar.

Nikkei mit leichtem Minus

Die Aktienkurse in Tokio tendierten am Freitag kaum verändert. Der Nikkei-225 verlor zum Schluss 6,5 auf 16.134 Punkte. Den größten Teil der Sitzung notierte der Index im negativen Bereich. Als Ursache für die Abschläge machten Beobachter Gewinnmitnahmen nach den deutlichen Kursgewinnen am Vortag verantwortlich.

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