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- DER AKTIONÄR

Wall Street: Stimmung getrübt

Die US-Börsen haben am Freitag nach schwachen Konjunkturdaten leichter geschlossen. Der Dow Jones verlor zum Ende der Sitzung 0,2 Prozent auf 12.194 Punkte. Zeitweise hatte der Index um mehr als 130 Punkte im Minus gelegen. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,3 Prozent auf 1.397 Zähler und der Nasdaq-Composite gab 0,8 Prozent auf 2.413 Zähler ab. Gegen den Trend waren Aktien von Home Depot gesucht.

Die US-Börsen haben am Freitag nach schwachen Konjunkturdaten leichter geschlossen. Der Dow Jones verlor zum Ende der Sitzung 0,2 Prozent auf 12.194 Punkte. Zeitweise hatte der Index um mehr als 130 Punkte im Minus gelegen. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,3 Prozent auf 1.397 Zähler und der Nasdaq-Composite gab 0,8 Prozent auf 2.413 Zähler ab. Gegen den Trend waren Aktien von Home Depot gesucht.

Konjunktur

Auslöser für die Stimmungseintrübung an der Wall Street waren die Daten aus dem Verarbeitenden Gewerbe in den USA. Der ISM-Index war mit 49,5 Punkten unter die Expansionsschwelle von 50 gefallen. Auch die Bauausgaben sind im Oktober gegenüber dem Vormonat so stark gesunken wie seit fünf Jahren nicht mehr. Einige Marktbeobachter sahen in dem ISM-Bericht einen Beleg, dass die US-Notenbank mit ihren Leitzinserhöhungen über das Ziel hinaus geschossen ist.

Einzelwerte

Gegen den Trend gewannen Aktien von Home Depot 2,6 Prozent auf 38,97 Dollar. Medienberichten zufolge haben Investmentgesellschaften wie Kohlberg, Kravis Roberts und Texas Pacific Group ein Auge auf die Baumarktkette geworfen. Auch der Kurs des Home Depot Konkurrenten Lowe's stieg 2,4 Prozent auf 30,89 Dollar.

Papiere von General Motors kletterten 1,6 Prozent auf 29,69 Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr hatte der Konzern im November 5,8 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft. Ford verloren 1,1 Prozent auf 8,04 Dollar, nachdem der Absatz im November im Vorjahresvergleich um 9,6 Prozent gesunken war.

Aktien von AMD gaben 4,1 Prozent auf 20,69 Dollar ab und Anteilsscheine von Nvidia verloren 3,9 Prozent auf 35,54 Dollar. Die Justizbehörden ermitteln wegen des Verdachts auf Verstoß gegen Kartellgesetze.

OmniVision brachen 16,4 Prozent auf 13,62 Dollar ein. Der Hersteller von Bildsensoren für Digitalkameras sieht den Gewinn im zweiten Geschäftsquartal von dem Trend hin zu Produkten mit einer geringeren Auflösung und vom Preisdruck belastet.

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| Markus Horntrich | 0 Kommentare

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