Oracle Corporation
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Wall Street: Oracle belastet

Die Indizes an den US-Börsen tendierten am Dienstag uneinheitlich. So stieg der Dow Jones zum Schluss der Sitzung 0,2 Prozent auf 12.471 Punkte. Auch der breiter gefasste S&P-500 verbuchte Aufschläge und gewann 0,2 Prozent auf 1.426 Zähler. Dagegen verlor der Nasdaq-Composite 0,2 Prozent auf 2.430 Punkte. Technologiewerte gerieten nach enttäuschenden Wachstumszahlen des Software-Konzerns Oracle unter Druck.

Die Indizes an den US-Börsen tendierten am Dienstag uneinheitlich. So stieg der Dow Jones zum Schluss der Sitzung 0,2 Prozent auf 12.471 Punkte. Auch der breiter gefasste S&P-500 verbuchte Aufschläge und gewann 0,2 Prozent auf 1.426 Zähler. Dagegen verlor der Nasdaq-Composite 0,2 Prozent auf 2.430 Punkte. Technologiewerte gerieten nach enttäuschenden Wachstumszahlen des Software-Konzerns Oracle unter Druck.

Konjunktur

Im frühen Handel hatten unerwartet stark gestiegene US-Erzeugerpreisen im November die Kurse gedrückt. "Vor allem im Sektor US-Automobilbau sind die Produzentenpreise recht kräftig gestiegen", sagte ein Marktbeobachter. Die insgesamt verhaltene Marktreaktion erklärten Händler damit, dass sich der Blick der Investoren stärker auf die Verbraucherpreise richte. Diese seien für November bereits veröffentlicht worden und hätten nur einen moderaten Preisauftrieb ergeben, hieß es weiter.

Einzelwerte

Aktien von Oracle verloren 4,5 Prozent auf 17,10 Dollar. Das Unternehmen hat im Vorjahresvergleich den Nettogewinn im zweiten Quartal 2006/07 zwar wie erwartet um 21 Prozent gesteigert, verzeichnet jedoch im Geschäft mit Datenbanken und Anwendungssoftware eine Abschwächung des Wachstums.

Papiere von Morgan Stanley legten 1,7 Prozent auf 81,70 Dollar zu. Die Investmentbank hat im vierten Quartal einen Nettogewinn je Aktie von 2,08 Dollar erwirtschaftet. Analysten waren im Vorfeld von 1,77 Dollar je Anteilsschein ausgegangen.

Delta Air Lines verloren 6,1 Prozent auf 1,38 Dollar, nachdem das Unternehmen ein Übernahmeangebot von US Airways abgelehnt hat. Delta Air Lines will als eigenständiges Unternehmen den Gläubigerschutz wieder verlassen.

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