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Wall Street: Leichte Erholung

Die US-Börsen haben am Mittwoch fester geschlossen und sich damit etwas von den kräftigen Verlusten vom Vortag erholt. Dies war zum großen Teil dem Fed-Präsidenten Ben Bernanke zu verdanken, der mit seinen Aussagen zur US-Konjunktur die Märkte wieder etwas beruhigt hatte. Zudem zeigte sich der chinesische Aktienmarkt zuvor wieder deutlicher erholt.

Die US-Börsen haben am Mittwoch fester geschlossen und sich damit etwas von den kräftigen Verlusten vom Vortag erholt. Dies war zum großen Teil dem Fed-Präsidenten Ben Bernanke zu verdanken, der mit seinen Aussagen zur US-Konjunktur die Märkte wieder etwas beruhigt hatte. Zudem zeigte sich der chinesische Aktienmarkt zuvor wieder deutlicher erholt.

Marktdaten

Der Dow Jones legte zum Schluss der Sitzung 0,4 Prozent auf 12.269 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P-500 verzeichnete ein Plus von 0,6 Prozent auf 1.407 Zähler und der Nasdaq-Composite gewann 0,3 Prozent auf 2.416 Punkte.

Konjunktur

Bernanke hatte vor dem Repräsentantenhaus zu langfristigen geldpolitischen Herausforderungen gesprochen. Er gehe davon aus, dass das "moderate Wachstum" anhalte. Diese Aussagen stützten die zunächst etwas niedriger gestarteten Aktienkurse. Händler rechnen dennoch mit einem weiterhin volatilen Geschäft. "Der Rückschlag, immerhin der schwerste Verlust an einem Tag seit 2001, hat zu erhöhter Nervosität geführt", sagte ein Marktteilnehmer. Es sei daher nicht davon auszugehen, dass der Markt sofort wieder zur Tagesordnung übergeht. Andererseits sei die Berichtssaison bislang recht erfolgreich verlaufen, was gegen eine Trendwende spreche, hieß es weiter.

Die US-Konjunkturdaten gestalten sich weiterhin uneinheitlich. So lagen die US-BIP-Zahlen im Bereich der Erwartungen, während der Index der Einkaufsmanager von Chicago im Februar von 48,8 auf 47,9 Punkte gefallen ist, und damit ein Vier-Jahres-Tief markierte. Ein Trend lasse sich daraus aber nicht ablesen, so Volkswirte.

Einzelwerte

Aktien von Merck & Co kletterten 2,2 Prozent auf 44,15 Dollar, nachdem das Pharmaunternehmen den Ausblick für 2007 nach oben genommen und für das erste Quartal eine Prognose über den allgemeinen Schätzungen abgegeben hatte.

Sprint Nextel gewannen 4,6 Prozent auf 19,30 Dollar. Das Unternehmen hat mit seinen Quartalszahlen die Konsensschätzung um 0,01 Dollar je Anteilsschein übertroffen. Zudem solle das Aktienrückkaufprogramm fortgesetzt werden, hieß es.

Papiere von stiegen 0,3 Prozent auf 87,24 Dollar, nachdem Analysten von J.P. Morgan den Titel auf "Buy" heraufgestuft hatten.

Home Depot verloren 0,5 Prozent auf 39,64 Dollar. Das Unternehmen hatte gesagt, dass sich die Lage am Häusermarkt wohl nicht vor der zweiten Jahreshälfte verbessern werde. 2007 werde der Gewinn je Aktie voraussichtlich 4,0 Prozent bis 9,0 Prozent fallen.

Procter & Gamble kletterten 3,7 Prozent auf 63,49 Dollar. Die Ratingagentur Standard & Poor's zuvor ihre Einschätzung der Kreditwürdigkeit für den Konzern auf stabil von negativ erhöht.

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