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Wall Street: Intel enttäuscht

Nach dem langen Feiertagswochenende haben die US-Börsen am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Der Dow Jones stieg 0,2 Prozent auf 12.583 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,1 Prozent auf 1.432 Zähler und der Nasdaq-Composite verlor 0,2 Prozent auf 2.498 Punkte. General Electric übernimmt die britische Smiths Aerospace für 4,8 Milliarden Dollar in bar.

Nach dem langen Feiertagswochenende haben die US-Börsen am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Der Dow Jones stieg 0,2 Prozent auf 12.583 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,1 Prozent auf 1.432 Zähler und der Nasdaq-Composite verlor 0,2 Prozent auf 2.498 Punkte. General Electric übernimmt die britische Smiths Aerospace für 4,8 Milliarden Dollar in bar.

Einzelwerte

Im Technologiesektor war der Handel im Vorfeld der Intel-Zahlen zum vierten Quartal von Zurückhaltung geprägt. Intel selbst gewannen 0,8 Prozent auf 22,30 Dollar. Die Zahlen, die der Chipherstellern dann nach Börsenschluss veröffentlichte, enttäuschte die Analysten. Das Nettoergebnis von Intel ist auf 1,5 Milliarden Dollar von 2,45 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum zurückgegangen, jedoch hatten Analysten nur einen Gewinnrückgang von 1,44 Milliarden Dollar erwartet.

Analysten der Deutschen Bank stuften Titel einiger Chipausrüster auf „Hold“ von „Buy“ herab. Daraufhin verloren KLA Tencor 2,80 Prozent auf 50,71 Dollar, Novellus verbilligten sich 1,5 Prozent auf 32,25 Dollar und Lam Research gaben 2,4 Prozent auf 53,25 Dollar ab. Eine Abstufung traf auch Cisco. Die Bank of America senkte ihre Einschätzung des Titels auf "Neutral" von "Buy". Cisco verloren im Anschluss 3,0 Prozent auf 28,04 Dollar.

Analysten von J.P. Morgan äußerten sich dagegen mit einer Anhebung auf "Overweight" positiv zu FedEx, die 2,6 Prozent auf 111,68 Dollar zulegten.

Aktien von General Electric gewannen 0,6 Prozent auf 38,11 Dollar. GE übernimmt die britische Smiths Aerospace für 4,8 Milliarden Dollar in bar. Die Transaktion, über die zuvor bereits das "Wall Street Journal Europe" berichtet hatte, müsse noch von den Aktionären der Smiths Group sowie den zuständigen Behörden genehmigt werden, hatte der US-Konzern mitgeteilt.

Symantec-Papiere gerieten nach einer Umsatz- und Gewinnwarnung für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres unter Druck und verloren 13,1 Prozent auf 17,79 Dollar. Das Softwareunternehmen hat die Prognose für den Gewinn je Aktie auf 10 bis 11 von zuvor 14 bis 15 Cents gesenkt. Der Umsatz werde ebenfalls unterhalb der zuvor prognostizierten Spanne bleiben, hieß es.

Aktien von Ameritrade stiegen 3,8 Prozent auf 18,00 Dollar. Der Onlinebroker hat im abgelaufenen Quartal seinen Gewinn im Vorjahresvergleich um 69 Prozent gesteigert.

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