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- DER AKTIONÄR

Wall Street: Inflationssorgen belasten den Handel

Die US-Börsen haben am Mittwoch leichter geschlossen. Der Dow Jones verlor zum Schluss der Sitzung 0,8 Prozent auf 12.300 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 fiel 0,8 Prozent auf 1.417 Zähler und der Nasdaq-Composite gab 0,8 Prozent auf 2.417 Punkte ab. Aussagen des Fed-Präsidenten Ben Bernanke zur Inflation belasteten den Handel. Aktien von Breazer Homes gerieten unter Druck.

Die US-Börsen haben am Mittwoch leichter geschlossen. Der Dow Jones verlor zum Schluss der Sitzung 0,8 Prozent auf 12.300 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 fiel 0,8 Prozent auf 1.417 Zähler und der Nasdaq-Composite gab 0,8 Prozent auf 2.417 Punkte ab. Aussagen des Fed-Präsidenten Ben Bernanke zur Inflation belasteten den Handel. Aktien von Breazer Homes gerieten unter Druck.

Konjunktur

Belastend auf den Handel wirkten die Aussagen des Fed-Präsidenten Ben Bernanke, in denen er sich besorgt über die Inflation zeigte. Die Kerninflation sei Besorgnis erregend hoch, so Bernanke, der zudem eindringlich auf die Risiken des US-Immobilienmarktes hingewiesen hatte. Für Verkäufe sorgten auch die jüngsten Daten zu den Aufträgen für langlebige Wirtschaftsgüter, die unter den Erwartungen der Volkswirte blieben und als Zeichen für die anhaltende Schwäche im Industriesektor gedeutet wurden, sowie der Ölpreis, der auf den höchsten Stand in diesem Jahr gestiegen ist.

Einzelwerte

Aktien von Breazer Homes fielen 8,4 Prozent auf 28,77 Dollar, nachdem das Unternehmen bestätigt hatte, dass US-Behörden Unterlagen zum Hypothekengeschäft der Gesellschaft zur Einsicht angefordert haben. Medien hatten zuvor kritisch über hohe Abschlussgebühren und fragwürdige Kreditvergabe von Breazer Homes an Kunden berichtet.

Papiere von Abercrombie & Fitch Co kletterten 0,4 Prozent auf 76,19 Dollar. Der Titel wird für Univision Communications in den S&P-500 aufgenommen.

Altria Group gewannen 1,3 Prozent auf 86,21 Dollar. Analysten von Goldman Sachs hatten den Titel zuvor auf ihre Americas Conviction Buy List gesetzt.

General Motors verloren 2,9 Prozent auf 31,24 Dollar. Die Gewerkschaft UAW hatte mitgeteilt, dass der GM-Zulieferer Delphi am 21. März ein neues Tarifangebot vorgelegt habe, dass von ihr zurückgewiesen wurde.

Apple gaben 2,3 Prozent auf 93,24 Dollar ab, obwohl der COO von AT&T gegenüber der "Financial Times" gesagt hatte, dass eine Million AT&T-Kunden Interesse an Apple's iPhone gezeigt hätten. AT&T fielen 1,2 Prozent auf 38,95 Dollar.

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| Markus Horntrich | 0 Kommentare

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