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Wall Street: IBM mit Abgaben

Die US-Börsen sind mit einer uneinheitlichen Tendenz ins Wochenende gegangen. Der Dow Jones verlor 2 auf 12.566 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 stieg 0,3 Prozent auf 1.431 Zähler und der Nasdaq-Composite gewann 0,3 Prozent auf 2.451 Punkte. IBM verloren nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen 3,3 Prozent. Anteilsscheine von Motorola und Alcoa waren gesucht.

Die US-Börsen sind mit einer uneinheitlichen Tendenz ins Wochenende gegangen. Der Dow Jones verlor 2 auf 12.566 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 stieg 0,3 Prozent auf 1.431 Zähler und der Nasdaq-Composite gewann 0,3 Prozent auf 2.451 Punkte. IBM verloren nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen 3,3 Prozent. Anteilsscheine von Motorola und Alcoa waren gesucht.

Konjunktur

Am Nachmittag hatte die Veröffentlichung des Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan Anleger positiv überrascht und die Märkte gestützt. Der November-Wert ist mit 98 deutlich über der Prognose des Marktes von 92 ausgefallen.

Einzelwerte

IBM verloren 3,3 Prozent auf 96,17 Dollar. Das Unternehmen hat bei den vorgelegten Quartalszahlen zwar die Prognosen der Analysten übertroffen, offenbar hatten aber Anleger ein noch besseres Zahlenwerk erwartet.

General Electric gaben 2,8 Prozent auf 36,95 Dollar ab. Das Unternehmen geht für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres nun von einem Gewinn von 0,43 bis 0,45 Dollar je Aktie aus, erwartet wurden bisher mindestens 0,45 Dollar. Die Ergebnisse für das abgelaufene Jahr entsprachen dagegen den Erwartungen der Analysten. Zudem hatte GE am Vortag die Übernahme von Abbott Laboratories für 8,13 Milliarden Dollar bekannt gegeben.

Aktien von Motorola gewannen 3,0 Prozent auf 19,27 Dollar. Das Nettoergebnis im vierten Quartal ist zwar um fast 50 Prozent eingebrochen doch nach der jüngsten Gewinnwarnung scheinen die negativen Nachrichten jetzt bereits eingepreist, hieß es von Marktteilnehmern. Positiv aufgenommen wurde zudem die Ankündigung insgesamt 3.500 Stellen abbauen zu wollen um damit die Kosten zu senken.

Papiere von Alcoa stiegen 3,6 Prozent auf 31,40 Dollar, nachdem das Board des Unternehmens ein Aktienrückkaufprogramm verabschiedet hat. Erworben werden könnten bis zu 10 Prozent aller Aktien des Aluminiumherstellers. Das Rückkaufprogramm laufe über drei Jahre, hieß es von Unternehmensseite.

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| Markus Bußler | 0 Kommentare

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