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Wall Street: Herbe Abschläge

Die US-Börsen sind am Freitag zum Handelsschluss eingebrochen. Der Dow Jones verlor zum Ende der Sitzung 2,10 Prozent auf 13.180,77 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab 2,66 Prozent auf 1.433,07 Zähler ab und der Nasdaq-Composite fiel 2,51 Prozent auf 2.511,25 Punkte. Im Handelsverlauf sorgten Meldungen für Verkaufsdruck, wonach S&P seinen Bonitätsausblick für die Investmentbank Bear Stearns auf "negativ" gesenkt hat.

Die US-Börsen sind am Freitag zum Handelsschluss eingebrochen. Der Dow Jones verlor zum Ende der Sitzung 2,10 Prozent auf 13.180,77 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab 2,66 Prozent auf 1.433,07 Zähler ab und der Nasdaq-Composite fiel 2,51 Prozent auf 2.511,25 Punkte. Im Handelsverlauf sorgten Meldungen für Verkaufsdruck, wonach S&P seinen Bonitätsausblick für die Investmentbank Bear Stearns auf "negativ" gesenkt hat.

Konjunktur

Die US-Arbeitslosenquote stieg im Juli überraschend auf 4,6 Prozent. Volkswirte hatten zuvor mit unveränderten 4,5 Prozent gerechnet. Zudem gingen die Geschäftsaktivitäten des Nicht-Verarbeitenden Gewerbes im Juli 2007 zurück. Der ISM-Service-Index verringerte sich von 60,7 Zählern im Juni auf nun 55,8 Punkte. Dagegen hatten Volkswirte mit einem Rückgang auf 59,0 Punkte gerechnet.

Einzelwerte

Besondere Beachtung fand die Meldung der Ratingagentur Standard & Poor's, den Bonitätsausblick für die Investmentbank Bear Stearns von "stabil" auf "negativ" zu senken. Der Finanzkonzern zeigte sich daraufhin enttäuscht von der Entscheidung. Bear Stearns hatte in den vergangenen Wochen zwei Hedge-Fonds als wertlos aufgegeben. Nach Aussagen von S&P habe Bear Stearns dadurch erheblich an Reputation eingebüßt und sich für Schadenersatzklagen anfällig gemacht. Die Aktien von Bear Stearns verloren 6,30 Prozent auf 108, 35 Dollar.

Procter & Gamble steigerte im abgelaufenen Quartal seinen Gewinn im Vorjahresvergleich und übertraf die Erwartungen der Analysten. Obwohl der Konsumgüterkonzern zudem auch noch ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm ankündigt hat, gaben die Papiere 0,66 Prozent auf 62,88 Dollar ab.

Chiquita verbilligten sich 22,81 Prozent auf 14,11 Dollar. Das Unternehmen litt im abgelaufenen Quartal unter gestiegenen Kosten und verfehlte mit den vorgelegten Zahlen die Prognosen der Analysten.

Papiere des Hypothekenfinanzierers American Home Mortgage brachen 48,64 Prozent auf 1,49 Dollar ein. Das Unternehmen hat die meisten Geschäftsaktivitäten eingestellt und wird nahezu sämtliche Mitarbeiter entlassen. Marktbeobachter erwarten zudem in Kürze einen Antrag auf Gläubigerschutz.

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