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Wall Street: Gewinnmitnahmen im späten Handel

Die Indizes an den US-Börsen sind am Dienstag mit einer uneinheitlichen Tendenz aus dem Handel gegangen. Der Dow Jones stieg zum Schluss der Sitzung 0,3 Prozent auf 13.383 Punkte, nachdem der Index zwischenzeitlich mit 13.481 Punkten einen neuen Höchststand erreicht hatte. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,1 Prozent auf 1.501 Zähler und der Nasdaq-Composite gab 0,8 Prozent auf 2.525 Punkte ab.

Die Indizes an den US-Börsen sind am Dienstag mit einer uneinheitlichen Tendenz aus dem Handel gegangen. Der Dow Jones stieg zum Schluss der Sitzung 0,3 Prozent auf 13.383 Punkte, nachdem der Index zwischenzeitlich mit 13.481 Punkten einen neuen Höchststand erreicht hatte. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,1 Prozent auf 1.501 Zähler und der Nasdaq-Composite gab 0,8 Prozent auf 2.525 Punkte ab.

Märkte und Konjunktur

Positive Inflationszahlen sorgten für einen freundlichen Start an der Wall Street. Im späten Handel kam es dann zu Gewinnmitnahmen. Die US-Inflation hat sich trotz weiter gestiegener Energiepreise leicht verlangsamt. Im April kletterten die Verbraucherpreise geringer als erwartet um 0,4 Prozent nach 0,6 Prozent im März. Volkswirte werteten die Entwicklung als Zeichen dafür, dass sich die Abkühlung der Konjunktur dämpfend auf die Inflation auszuwirken beginnt.

Einzelwerte

Aktien von General Motors gewannen 4,4 Prozent auf 31,97 Dollar, nachdem Analysten von Lehman Brothers den Titel von "Underweight" auf "Equalweight" heraufgestuft hatten. Kursgewinne verbuchten auch Papiere von Ford, die 2,3 Prozent auf 8,91 Dollar kletterten.

Home Depot verloren 1,8 Prozent auf 38,30 Dollar. Die Baumarktkette verbuchte im ersten Quartal einen Gewinnrückgang im Vorjahresvergleich von 0,70 auf 0,59 Dollar je Aktie. Analysten hatten zuvor mit 0,53 Dollar je Anteilschein gerechnet.

Amgen gaben 3,7 Prozent auf 54,01 Dollar ab. Marktteilnehmern zufolge sollen die Zuschüsse für Anämie-Medikamente im Rahmen der amerikanischen Gesundheitsprogramme Medicare und Medicaid womöglich begrenzt werden. Dies könnte das Amgen-Präparat Aranesp treffen, hieß es weiter.

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| Markus Horntrich | 0 Kommentare

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