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- DER AKTIONÄR

Wall Street: Gewinnmitnahmen belasten

Die Indizes an den US-Börsen tendierten am Montag knapp behauptet, nachdem es im späten Handel zu Gewinnmitnahmen gekommen war. So verlor der Dow Jones zum Schluss der Sitzung rund 0,1 Prozent auf 12.441 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,3 Prozent auf 1.422 Zähler ab und der Nasdaq-Composite sank 0,9 Prozent auf 2.436 Punkte. Aktien von Exxon Mobile verloren 2,3 Prozent.

Die Indizes an den US-Börsen tendierten am Montag knapp behauptet, nachdem es im späten Handel zu Gewinnmitnahmen gekommen war. So verlor der Dow Jones zum Schluss der Sitzung rund 0,1 Prozent auf 12.441 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,3 Prozent auf 1.422 Zähler ab und der Nasdaq-Composite sank 0,9 Prozent auf 2.436 Punkte. Aktien von Exxon Mobile verloren 2,3 Prozent.

Konjunktur

Die vorbörslich veröffentlichte Leistungsbilanz der USA für das dritte Quartal 2006 entsprach mit einem Defizit von 225,6 Milliarden in etwa den Prognosen der Volkswirte. Der Aktienmarkt werde derzeit stark von Liquidität getrieben. Während technische Indikatoren auf eine überkaufte Marktlage hindeuteten, seien viele Hedge Fonds noch deutlich unterinvestiert in Aktien, hieß es von Analysten. Auch die Lage für US-Wohnimmobilien hat sich etwas eingetrübt. Wie die National Association of Home Builders mitteilte, sank der von ihr berechnete Index für das Vertrauen von Bauherren auf 32 Punkte, dem niedrigsten Stand seit 15 Jahren.

Einzelwerte

Aktien von Exxon Mobile verbilligten sich 2,3 Prozent auf 75,51 Dollar. Als Ursache wurde der gesunkene Ölpreis infolge der Erwartung auf milderes Wetter ausgemacht.

Papiere der Citigroup gewannen 2,5 Prozent auf 55,44 Dollar, nachdem Analysten von Merrill Lynch die Aktie auf "Buy" von "Neutral" aufgestuft hatten.

Titel von IBM legten 0,1 Prozent auf 95,44 Dollar zu. Das Investmenthaus Prudential hat die Beobachtung der Aktie mit "Neutral" gestartet. Die Analysten sehen angesichts der guten Auftragslage für das vierte Quartal 2007 weiter kurzfristiges Momentum in der Aktie.

Im Blickpunkt der Anleger stand eine Fusion zweier norwegischer Ölriesen. Mit dem Zusammenschluss des Öl- und Gasgeschäfts von Norsk Hydro und Statoil entsteht der weltweit größte Förderer von Offshore-Rohöl. Die ADRs von Norsk Hydro stiegen daraufhin 19 Prozent auf 29,55 Dollar. Statoil dagegen verloren 3,2 Prozent auf 26,74 Dollar.

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