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Wall Street: Fed-Protokoll belastet

Am Mittwoch sorgten zunächst positiv aufgenommene Konjunkturdaten für Kursaufschläge an der Wall Street. Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse der FOMC-Sitzung drehte jedoch die Stimmung an den Märkten. So ging der Dow Jones mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent auf 12.475 Punkte aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500 fiel 0,1 Prozent auf 1.417 Zähler und der Nasdaq-Composite kletterte 0,3 Prozent auf 2.423 Punkte.

Am Mittwoch sorgten zunächst positiv aufgenommene Konjunkturdaten für Kursaufschläge an der Wall Street. Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse der FOMC-Sitzung drehte jedoch die Stimmung an den Märkten. So ging der Dow Jones mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent auf 12.475 Punkte aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500 fiel 0,1 Prozent auf 1.417 Zähler und der Nasdaq-Composite kletterte 0,3 Prozent auf 2.423 Punkte.

Konjunktur

Der ISM-Index war im Dezember entgegen der Erwartung von Volkswirten über die entscheidende Marke von 50 auf 51,4 gestiegen. Werte unter 50 werden als Beleg für ein Schrumpfen des Verarbeitenden Gewerbes gewertet, darüber deuten sie auf eine Expansion des Sektors hin. Später wurden dann die Märkte durch Aussagen aus dem Fed-Protokoll belastet, dass die Inflation weiter ein großes Risiko darstelle.

Einzelwerte

Aktien von Wal-Mart gewannen 3,0 Prozent auf 47,55 Dollar. Der weltgrößte Einzelhändler hatte für Dezember unerwartet gute Umsatzzahlen auf vergleichbarer Verkaufsfläche vorgelegt. Papiere von Home Depot kletterten 2,3 Prozent auf 41,07 Dollar. Der wegen seines Gehalts umstrittene Chairman und CEO des Unternehmens, Robert Nardelli, war zuvor zugunsten seines Vize Frank Blake zurückgetreten. Nardelli erhielt zum Abschied eine rekordverdächtige Abfindung in Höhe von 210 Millionen Dollar.

Anteilsscheine von General Motors verloren 4,1 Prozent auf 29,45 Dollar. Auslöser war die Bekanntgabe schwächer als erwartet ausgefallener US-Absatzzahlen des Autoherstellers für Dezember. Exxon Mobil gaben 3,3 Prozent auf 74,11 Dollar ab, nachdem der Ölpreis am Mittwoch um 4,5 Prozent auf 58,32 Dollar je Barrel gesunken war.

Titel von Amazon sanken 1,9 Prozent auf 38,70 Dollar, nachdem Analysten der Citigroup den Wert auf "Sell" von "Hold" herabgestuft hatten. Analysten des Investmenthauses Goldman Sachs stuften Papiere von AMD auf "Sell" von "Neutral". Daraufhin verloren Titel von AMD 4,1 Prozent auf 19,52 Dollar.

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