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Wall Street: Cisco im Blickpunkt

Die US-Börsen haben am Mittwoch fester geschlossen. Der Dow Jones gewann zum Ende der Sitzung einen Punkt auf 12.667 Zähler. Der breiter gefasste S&P-500 legt zwei auf 1.450 Punkte zu und der Nasdaq-Composite kletterte 19 auf 2.491 Zähler. Der wieder unter das Niveau von 58 Dollar gefallene Ölpreise belastete den Energiesektor. Aktien von Microsoft setzten ihren Abwärtstrend fort.

Die US-Börsen haben am Mittwoch fester geschlossen. Der Dow Jones gewann zum Ende der Sitzung einen Punkt auf 12.667 Zähler. Der breiter gefasste S&P-500 legt zwei auf 1.450 Punkte zu und der Nasdaq-Composite kletterte 19 auf 2.491 Zähler. Der wieder unter das Niveau von 58 Dollar gefallene Ölpreise belastete den Energiesektor. Aktien von Microsoft setzten ihren Abwärtstrend fort.

Konjunktur

Der Produktivitäts-Index ex. Agrar ist im vierten Quartal 2006 um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Volkswirte hatten nur mit einem Zuwachs von 1,5 Prozent gerechnet. Die Lohnstückkosten erhöhten sich um 1,7 Prozent, hier hatte die Ökonomen 2,0 Prozent erwartet. Für das Gesamtjahr 2006 wurde ein Produktivitätswachstum von 2,1 Prozent ermittelt, die geringste Rate seit 1997.

Einzelwerte

Aktien von Cisco Systems gewannen 3,0 Prozent auf 28,09 Dollar. Das Unternehmen hatte am Dienstag nach Börsenschluss einen Gewinnanstieg für das zweite Quartal im Vorjahresvergleich von 40 Prozent bekannt gegeben. Der Umsatz kletterte dabei um 27 Prozent auf 8,44 Milliarden Dollar und lag über den Schätzungen der Analysten von 8,28 Milliarden Dollar.

Die guten Zahlen von Cisco Systems beflügelten die Branche. So legten Papiere von Juniper Networks 3,1 Prozent auf 19,21 Dollar zu, Tellabs verteuerten sich 3,8 Prozent auf 10,89 Dollar und Ciena stiegen 2,9 Prozent auf 27,26 Dollar.

Papiere von Microsoft verloren 0,5 Prozent auf 29,37 Dollar. Die Aktie setzte damit ihre Abwärtsbewegung fort, die nach der Einführung des neuen Betriebssystems Vista begonnen hatte.

Walt Disney gewannen im Vorfeld der Bekanntgabe der Zahlen nach Börsenschluss 0,8 Prozent auf 35,48 Dollar. Das Unternehmen erzielte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinn je Aktie von 0,79 Dollar. Ohne Sondereffekte lag das Ergebnis bei 0,50 Dollar. Damit wurden die Erwartungen der Analysten von 0,39 Dollar deutlich übertroffen. Der Umsatz lag bei 9,73 Milliarden Dollar und übertraf damit ebenfalls die Prognosen der Analysten von 9,5 Milliarden Dollar.

MedImmune verloren 8,7 Prozent auf 31,04 Dollar, nachdem das Unternehmen im vierten Quartal mit einem Umsatz von 528,7 Millionen Dollar hinter den Erwartungen der Analysten von 555,5 Millionen Dollar zurückgeblieben war.

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