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Wall Street: Bernanke-Kommentare belasten

Die US-Börsen haben am Dienstag leichter geschlossen. Der Dow Jones verlor zum Handelsschluss 0,6 Prozent auf 13.595 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,5 Prozent auf 1.530 Zähler und der Nasdaq-Composite gab 0,3 Prozent auf 2.611 Punkte ab. Procter & Gamble bestätigt positiven Ausblick für das laufende vierte Quartal 2006/07.

Die US-Börsen haben am Dienstag leichter geschlossen. Der Dow Jones verlor zum Handelsschluss 0,6 Prozent auf 13.595 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,5 Prozent auf 1.530 Zähler und der Nasdaq-Composite gab 0,3 Prozent auf 2.611 Punkte ab. Procter & Gamble bestätigt positiven Ausblick für das laufende vierte Quartal 2006/07.

Konjunktur

Laut Fed-Chef Bernanke wird die Krise auf dem US-Immobilienmarkt länger anhalten als erwartet. Bisher gebe es aber keine Anzeichen dafür, dass die Probleme auf andere Wirtschaftszweige übergreifen. Bei moderatem Wirtschaftswachstum bleibe daher die Inflation weiterhin ein Risiko, hieß es. Mit diesen Aussagen hat Bernanke die Hoffnungen der Marktteilnehmer auf Zinssenkungen enttäuscht, kommentierte ein Händler.

Einzelwerte

Aktien von Procter & Gamble gewannen 0,4 Prozent auf 63,46 Dollar. Der Konsumgüterhersteller hat seine Umsatz- und Gewinnprognose für das laufende vierte Quartal 2006/07 bestätigt. Das Unternehmen erwartet weiterhin einen Anstieg der Umsätze zwischen sechs und sieben Prozent.

Der Softwareentwickler Openwave verlor 16,0 Prozent auf 8,72 Dollar. Das Unternehmen hatte zuvor den Übernahmeplänen von Harbinger Capital Partners eine Absage erteilt.

Papiere von Avaya legten 1,9 Prozent auf 17,03 Dollar zu. Der Telekom-Ausrüster wird für 8,2 Milliarden Dollar in bar von zwei US-Investmentfirmen übernommen. Käufer sind Silver Lake und TPG Capital. Die Avaya-Aktionäre sollen 17,50 Dollar je Aktie erhalten.

Amazon.com kletterten 4,6 Prozent auf 73,65 Dollar, nachdem Analysten der der Bank of America das Kursziel für den Titel von 62 auf 79 Dollar angehoben hatten.

Google gewannen 2,3 Prozent auf 518,84 Dollar. Der Suchmaschinenbetreiber will in Kooperation mit Salesforce.com stärker in angestammte Geschäftsbereiche des Konkurrenten Microsoft vordringen. Mit einem gemeinsam entwickelten Softwarepaket wollen die beiden Partner vor allem kleine Unternehmen mit weniger als 200 Mitarbeitern als Kunden gewinnen.

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