Alcoa
- DER AKTIONÄR

Wall Street: Alcoa unter Druck

Knapp behauptet haben am Mittwoch die US-Börsen geschlossen. Bestimmendes Thema war die enttäuschende Eröffnung der Berichtssaison durch Alcoa am Dienstag. Der Ölpreis fiel unter die Marke von 58 Dollar je Barrel. Der Absturz eines Kleinflugzeugs in Manhattan sorgte nur kurzeitig für Angstverkäufe, weil es keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gab. Aktien von McAfee gehörten zu den Tagesgewinnern.

Knapp behauptet haben am Mittwoch die US-Börsen geschlossen. Bestimmendes Thema war die enttäuschende Eröffnung der Berichtssaison durch Alcoa am Dienstag. Der Ölpreis fiel unter die Marke von 58 Dollar je Barrel. Der Absturz eines Kleinflugzeugs in Manhattan sorgte nur kurzeitig für Angstverkäufe, weil es keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gab. Aktien von McAfee gehörten zu den Tagesgewinnern.

Marktdaten und Konjunktur

Der Dow Jones fiel zum Handelsschluss 0,1 Prozent auf 11.852 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,3 Prozent auf 1.350 Zähler. Der Nasdaq-Index sank 0,3 Prozent 7 auf 2.308 Punkte.

Das mit Spannung erwartete Protokoll der jüngsten Sitzung des Fed-Offenmarktausschusses sorgte für leichten Abwärtsdruck an den Märkten. In dem Bericht heißt es, dass die geringere Wirtschaftsdynamik einen abnehmenden Inflationsdruck zur Folge haben wird. Gleichwohl sei gegenwärtig die Kerninflation noch immer auf einem unerwünscht hohem Niveau. Der jüngste Preisrutsch im Energiesektor und die Anzeichen für eine langsamere Wirtschaftsaktivität deuteten jedoch auf einen "moderat besseren Inflationsausblick", so dass den US-Währungshütern der Beschluss, den Leitzinssatz beizubehalten, deshalb weniger schwer gefallen sei als im August.

Einzelwerte

Der Aluminiumkonzern Alcoa hatte traditionell mit seinen Zahlen die US-Berichtssaison der Zahlen zum dritten Quartal eröffnet und war mit einem Gewinn von 0,61 Dollar je Aktie deutlich unter dem Marktkonsens von 0,77 Dollar geblieben. Der Titel verlor daraufhin 5,1 Prozent auf 26,85 Dollar.

Papiere des Anbieters von Sicherheitssoftware, McAfee, kletterten um 3,3 Prozent auf 26,63 Dollar, nachdem Firmenchef George Samenuk seinen Rücktritt erklärt hatte. Zudem wurde Aufsichtsratschef Kevin Weiss mit sofortiger Wirkung entlassen. Beide waren wegen der Verbuchung von Aktienoptionen unter Druck geraten.

Aktien von Genentech gaben 1,7 Prozent auf 84,15 Dollar ab. Das Biotech-Unternehmen hatte zwar dank höherer Lizenzeinnahmen insgesamt gute Zahlen vorgelegt, doch seien die Umsätze mit den Präparaten Avastin, Herceptin und Rituxan etwas enttäuschend ausgefallen, sagte ein Händler.

Mit einem Minus von 3,3 Prozent auf 69,50 Dollar reagierten die Aktien des Kreditkartenanbieters Mastercard auf die Ankündigung des Wettbewerbers Visa, einen Großteil seiner Sparten zusammenzuführen und für einen Börsengang fit zu machen.

Nikkei im Minus

Leichter tendierten die Aktienkurse am Donnerstag im Tokioter Handel. Der Nikkei-225 verlor zum Schluss der Sitzung 31 auf 16.368 Punkte. Unter Druck standen Aktien von Banken und Wertpapierhändlern, nachdem die Analysten von Goldman Sachs Papiere von Sumitomo Trust & Banking heruntergestuft hatten.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Markus Bußler | 0 Kommentare

Alcoa: Misslungener Auftakt

Auf den ersten Blick ist der Start in die US-Berichtssaison gelungen. Der Aluminiumkonzern Alcoa hat einen Gewinn von 7 Cent ausgewiesen – Analysten hatten lediglich mit 2 Cent gerechnet. Doch der Ausblick enttäuscht. Und das kommt an der Börse schlecht an. Nachdem die Aktie im Handelsverlauf noch … mehr