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- DER AKTIONÄR

Wall Street - Wochenauftakt mit Verlusten

Der Dow Jones Index ist schwächer in die neue Handelswoche gestartet, nachdem er am vergangenen Freitag ein Mehrmonatshoch markiert hatte. Ausschlaggebend für die Zurückhaltung der Investoren waren negative Statistiken aus dem Immobiliensektor und die Erholung des Ölpreises. Im Vorfeld der Notenbanksitzung am Mittwoch rechnen Marktbeobachter mit keinen nennenswerten Impulsen für den Aktienmarkt.

Der Dow Jones Index ist schwächer in die neue Handelswoche gestartet, nachdem er am vergangenen Freitag ein Mehrmonatshoch markiert hatte. Ausschlaggebend für die Zurückhaltung der Investoren waren negative Statistiken aus dem Immobiliensektor und die Erholung des Ölpreises. Im Vorfeld der Notenbanksitzung am Mittwoch rechnen Marktbeobachter mit keinen nennenswerten Impulsen für den Aktienmarkt.

Marktdaten

Der Dow Jones Index ist schwächer in die neue Handelswoche gestartet, nachdem er am vergangenen Freitag ein Mehrmonatshoch markiert hatte. Ausschlaggebend für die Zurückhaltung der Investoren waren negative Statistiken aus dem Immobiliensektor und die Erholung des Ölpreises. Im Vorfeld der Notenbanksitzung am Mittwoch rechnen Marktbeobachter mit keinen nennenswerten Impulsen für den Aktienmarkt.

Der Weltleitindex Dow Jones schloss praktisch unverändert bei 11.555 Punkten. Der marktbreite Standard & Poor’s 500 verbesserte sich leicht um 0,1 Prozent auf 1.321 Zähler, während der technologielastige Nasdaq Composite bei 2.235 Punkten ebenfalls auf Vortagesniveau schloss.

In der vergangenen Woche waren die führenden US-Indizes – angetrieben vom rückläufigen Ölpreis – auf Mehrmonatshochs geklettert. Am Montag zog der Preis für ein Barrel (159 Liter) um 0,47 Dollar auf 63,80 Dollar an. Händler machten für den Anstieg eine technische Reaktion auf die Korrektur der letzten Wochen verantwortlich.

Die Anleger warten mit Spannung auf die Sitzung der US-Notenbank Fed am Mittwoch. Die amerikanischen Währungshüter haben in den letzten zwei Jahren den Satz für Tagesgeld auf 5,25 Prozent angehoben. Marktexperten erwarten, dass die Fed auf weitere Zinserhöhungen vorerst verzichten wird, um das Konjunkturwachstum nicht zu gefährden.

Einzelwerte

Die Aktien von Applied Materials kletterten im regulären Geschäft um 3,4 Prozent auf 17,78 Dollar und gehörten mit 26 Millionen gehandelten Stücken zu den aktivsten Werten an der NASDAQ. Der Konzern hatte zuvor mitgeteilt, dass im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms in den kommenden drei Jahren Aktien im Wert von bis zu fünf Milliarden Dollar eingesammelt werden sollen.

Ford Motor tendierten 2,5 Prozent schwächer bei 7,82 Dollar. Die scheidende Finanzchefin des angeschlagenen Autokonzerns, Anne Stevens, bezeichnete Ford in einem Interview als „zu bürokratisch“. Dinge benötigten zu viel Zeit, bevor sie umgesetzt würden, so die Managerin. Das Unternehmen bemüht sich aktuell um Auflösungsverträge mit seinen 75.000 Angestellten.

Im Small-Cap-Segment schossen Generex um mehr als 20 Prozent in die Höhe und gingen bei 1,71 Dollar aus dem Handel. Die Aktien des Biotechnologieunternehmens profitierten von der Meldung, dass Cardinal Health Generex’ Glukosemittel RapidSpray in den USA vermarkten wird. Das Produkt soll im Oktober in den Handel kommen.

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