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Wal-Mart - Kein Grund zur Sorge

Wal-Mart konnte die Analystenerwartungen zwar nur teilweise erfüllen, dank eines freundlichen Ausblicks zeigen sich die Börsianer dennoch mit dem Zahlenwerk zufrieden. Dabei hat der weltgrößte Einzelhändler mit ungünstigen Rahmenbedingungen zu kämpfen.

Wal-Mart konnte die Analystenerwartungen zwar nur teilweise erfüllen, dank eines freundlichen Ausblicks zeigen sich die Börsianer dennoch mit dem Zahlenwerk zufrieden. Dabei hat der weltgrößte Einzelhändler mit ungünstigen Rahmenbedingungen zu kämpfen.

Von Steffen Eidam

Die äußeren Rahmenbedingungen waren sicher nicht die besten: Naturkatastrophen und ein hoher Benzinpreis haben auch die Bilanz des weltgrößten Einzelhändlers Wal-Mart im dritten Quartal negativ beeinflusst. In dem am 31. Oktober beendeten Dreimonatsabschnitt kletterte der Gewinn um 3,8 Prozent auf 2,37 Milliarden Dollar oder 57 Cent je Aktie 0150 die Erwartungen der Analysten wurden somit erfüllt. Der Umsatz von 76,25 Milliarden blieb allerdings leicht hinter den Prognosen zurück.

Insgesamt sollen die großen Hurrikans in den USA dem Konzern in den vergangenen drei Monaten rund 40 Millionen Dollar gekostet haben. Steuerliche Sonderbelastungen von 80 Millionen Dollar sowie Sonderkosten von 69 Millionen Dollar schmälerten das Ergebnis zusätzlich. Auch die hohen Benzinpreise belasteten das Geschäft des Unternehmens, das sich vor allem in den USA harter Konkurrenz zu erwehren hat. Wal-Mart möchte in Zukunft mit exklusiveren Produkten die Gewinnmargen nach oben schrauben.

Konzernchef Lee Scott zeigt sich indes optimistisch für das Gesamtjahr, zudem erwartet er ein "solides" Weihnachtsgeschäft. Auf Jahressicht rechnet Wal-Mart mit einem Gewinn von 2,64 bis 2,68 Dollar je Aktie.

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