DAX
- Andreas Deutsch - Redakteur

VW, Infineon oder doch Apple? Das sind die gefragtesten Aktien 2015

Nach jahrelanger Hausse waren die Anleger verwöhnt. Viele dachten, es ginge auch 2015 so weiter. Ging es erst auch, bis es hektisch wurde. Etliche Aktien erlebten eine Achterbahnfahrt. Aber welche Aktien interessierten die Börsianer am meisten?

Das Manager Magazin hat analysiert, welche 30 Aktien im Jahr 2015 von den Anlegern am häufigsten gegoogelt wurden. Darauf finden sich 16 DAX-Werte wieder, aber auch Überraschungen wie Nokia (Platz 30). Schließlich hat das finnische Techunternehmen seine besten Zeiten schon lange hinter sich.

Auffallend in den Top 10: Es finden sich einige Unternehmen wieder, die ein schwaches Jahr hinter sich haben. So landen auf Platz 9 RWE und auf Rang 8 E.on. Die Aktien haben im laufenden Jahr 57 beziehungsweise 40 Prozent an Wert verloren.

Auf Platz 7 findet sich die Deutsche-Bank-Aktie wieder. Auch sie zählt zu den Verlierern 2015, seit Jahresanfang steht ein Minus von 13 Prozent zu Buche. Konkurrent Commerzbank kommt auf Platz 4, die Aktie ist mit einem Minus von 13,5 Prozent das sechsschlechteste DAX-Mitglied.

Auf Rang 3 landet Apple und auf Platz 2 Daimler. Meistgesuchte Aktie ist Volkswagen, kein Wunder, angesichts Abgasskandal, Martin Winterkorns Rücktritt und Aktiencrash. In der Performance-Liste belegt VW den drittletzten Platz: Seit Jahresanfang hat die VW-Aktie 29,5 Prozent verloren.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

Null Bock! DAX ignoriert gute Vorgaben

Der DAX kann am Donnerstagmorgen die guten Vorgaben aus Asien - der Nikkei sprang zeitweise um mehr als zwei Prozent nach oben - nicht nutzen. Im Gegenteil: Der XDAX notiert im frühen Handel unter dem Xetra-Schluss vom Vortag. Auch die von der OPEC beschlossene Drosselung der Erdölförderung und in … mehr