Volkswagen
- Jochen Kauper - Redakteur

VW-Aktie: Safety-Car-Phase

VW-Aktionäre brauchen derzeit gute Nerven. Das Papier ist zuletzt deutlich unter die Räder gekommen. Dennoch: Rückschläge boten in der Vergangenheit immer wieder interessante Einstiegsgelegenheiten. Die Aktie bleibt interessant.

Zugegeben, die Aktionäre von Volkswagen brauchen derzeit ein besonders gutes Nervenkostüm. Vor rund vier Monaten stürzte das Papier schon einmal von knapp 187 Euro auf 138 Euro ab. Im Anschluss folgte eine rasante Erholung, gefolgt durch einen erneuten scharfen Rückgang der vor kurzem begann, ausgelöst durch die Ausgabe einer weiteren Wandelanleihe sowie schwachen Konjukturdaten aus dem wichtigen chinesischen Markt.

Jobmaschine

Laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young haben die Wolfsburger in den letzten zehn Jahren über 30.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Das ist europäische Spitze. Auch bei den Investitionen mischt VW ganz vorne mit. Zuletzt haben die Wolfsburger angekündigt, gemeinsam mit zwei Partnerfirmen sieben neue Werke in den nächsten Jahren zu bauen. Die Investitionen im Reich der Mitte liegen bei rund zehn Milliarden Euro.

Aktie fährt Achterbahn

VW-Aktionäre brauchen derzeit ein starkes Nervenkostüm. Sicher, ein schwächeres Wirtschaftswachstum, oder sogar eine Krise in China ausgelöst durch die Banken würde sich verheerend auf die Geschäfte von VW auswirken. Dennoch sieht DER AKTIONÄR den VW-Konzern hervorragend aufgestellt. Nachdem die Aktie unter die 200-Tage-Linie gefallen ist, bietet der bei 142 Euro verlaufende Aufwärtstrend die nächste Unterstützung.

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