Volkswagen
- Jochen Kauper - Redakteur

VW-Aktie: China soll die Wende bringen – Aktie vor dem Ausbruch

Volkswagen rechnet mit einer Fortsetzung des zuletzt wieder positiven Trends in China. "Wir haben im letzten Quartal des vergangenen Jahres wieder zugelegt. Im ersten Quartal dieses Jahres haben wir ein Plus von mehr als sechs Prozent und damit einen Rekord in einem ersten Quartal erzielt", sagte der für das China-Geschäft zuständige Vorstand Jochem Heizmann dem "Handelsblatt" bei der Automobilmesse in Peking. "Ich bin davon überzeugt, dass sich dieser Trend auch weiter fortsetzen wird." 

Hohe Abhängigkeit von China
Europas größter Autobauer hängt stark von der Entwicklung des weltgrößten Absatzmarktes der Branche ab. Für Heizmann ist dies aber kein Grund, das Rad in China langsamer zu drehen. "Unser Absatzanteil in China, dem weltweit größten Automarkt, ist hoch", sagte er. "Aber wir werden nicht weniger Autos verkaufen, um weniger abhängig zu sein. Stattdessen geht es darum, den Markt richtig zu beurteilen."
"Wir wollen uns ganz nach den Bedürfnissen unserer Kunden ausrichten, damit wir längerfristig einen guten Absatz sichern können", sagte Heizmann. "In der Neustrukturierung des Volkswagen-Konzerns werden Märkte und Regionen gestärkt werden. Das gilt besonders für China." In den ersten drei Monaten des Jahres stieg der Absatz von VW-Fahrzeugen in China um 6,4 Prozent auf 955 000 Stück. Der Anteil am Konzernabsatz stieg damit auf 38,1 (Vorjahr: 36,1) Prozent.

Wie weit kann die Erholung gehen?

Im Laufe der letzten Handelswoche hatten Schnäppchenjäger auf juristische Fortschritte gesetzt. Shorteindeckungen feuerten die Aufwärtsbewegung weiter an.  Die VW-Aktie kletterte bis auf 130 Euro und damit knapp an die 200-Tage-Linie heran. Hier war allerdings die Aufwärtsbewegung zu Ende. Potenzial ergibt sich erst wieder, sofern die Aktie die 200-Tage-Linie bei 127,78 Euro nach oben überwindet. Dann lautet das nächste Etappenziel 138 Euro. Hier wartet ein horizontaler Widerstand auf die Aktie.

 

 

(Mit Material von dpa-AFX). 

 

 

 

 

 

 

 

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