Volkswagen
- Jochen Kauper - Redakteur

VW-Aktie: Wie lange hält der Verkaufsdruck an?

Durch die Platzierung einer Wandelanleihe geriet die VW-Aktie zuletzt unter Druck. Medienberichten zu Folge will der VW-Konzern weitere Anleihen platzieren. Wie sollten Anleger jetzt reagieren?

Wollen Martin Winterkorn und Co noch mehr Geld einsammeln? Volkswagen plant offenbar, weitere Anleihen in Höhe von rund zwei Milliarden Euro zu platzieren. Das berichtet Die Welt. Experten gehen davon aus, dass VW das Geld dazu nutzen möchte, die Übernahme des LKW-Herstellers MAN abzuschließen.

Mittelzufluss

Finanzielle Mittel dafür sollten genügend vorhanden sein. Erst vor wenigen Tagen hat VW eine Wandelanleihe platziert. Dadurch sind dem Autobauer 2,5 Milliarden Euro zugeflossen. Laut Volkswagen soll das Geld dazu dienen, das Wachstum weiter voran zu treiben. Unter anderem soll damit auch ein Innovationsprogramm finanziert werden. Zuletzt waren die flüssigen Mittel deutlich gesunken: Ende September meldete VW 9,2 Milliarden Euro, Ende März waren es noch knapp 16 Milliarden Euro. Allein der restliche Porsche-Anteil hatte 4,5 Milliarden Euro gekostet.

Optimismus überwiegt

Nachdem die Platzierung der Wandelanleihe den Kurs der VW-Aktie etwas unter Druck gebracht hat, konnte sich das Papier um 155 Euro stabilisieren. Sollten Winterkorn und Co noch einmal den Kapitalmarkt via Anleihe anzapfen, könnte der Kurs durchaus noch einmal ein paar Prozentpunkte nachgeben. Und dennoch: Rückschläge bieten bei der VW-Aktie gute Einstiegschancen. Die Aktie bleibt kaufenswert.

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