BMW
von Thomas Bergmann - Redakteur

VW, BMW, Daimler: Deutsche Autobauer trotzen der Krise

Der europäische Automarkt befindet sich in einem katastrophalen Zustand. Die Zahl der Neuzulassungen ist im November dramatisch gesunken. Neben einem koreanischen und einem japanischen Autobauer können die deutschen sich sehr gut behaupten.

Der Abwärtstrend an den europäischen Automärkten hält an. Im November sank die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in der Europäischen Union um 10,3 Prozent auf 926.486 Fahrzeuge, wie der Branchenverband ACEA am Freitag mitteilte. Dies war der vierzehnte rückläufige Monat in Folge. Die deutschen Premiumhersteller schnitten wesentlich besser als der Durchschnitt ab.

BMW ist Spitze

Der Münchner Autokonzern BMW konnte seine Verkäufe im November sogar stabil halten (+0,1 Prozent). Bei Volkswagen (-2,9 Prozent) und Daimler (-1 Prozent) gingen sie zwar zurück, doch weit weniger als beispielsweise bei der Opel-Mutter General Motors (-13,2 Prozent), Renault (-27,7 Prozent), PSA Peugeot Citroen (-15,6 Prozent) oder Fiat (-13 Prozent). Auch die asiatischen Vertreter wie Toyota (-10,8 Prozent), Nissan (-13,5 Prozent), Suzuki (-23,6 Prozent) und Mitsubishi Motors (-38,2 Prozent) mussten zum Teil heftige Nackenschläge einstecken. Hingegen machten Hyundai (+8,7 Prozent) und Mazda (+3,8 Prozent) Boden gut.

BMW

Volkswagen Vz.

Daimler

Wenn, dann Deutschland

Die ACEA-Zahlen dürften deshalb bei den deutschen Auto-Aktien keine großen Spuren hinterlassen. Sie dürften eher noch dazu führen, dass große Fonds von den Verlierern im europäischen Automarkt in BMW und Co umschichten. Entsprechend zeigen die Trends bei den Autobauern aus Deutschland noch klar nach oben. DER AKTIONÄR bleibt deshalb bei seiner positiven Einschätzung zu BMW, Volkswagen und Daimler.

Mit Material von dpa-AFX

| Jochen Kauper | 0 Kommentare

Daimler-Aktie: Zetsche und Co legen vor, was macht BMW?

Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für von 99 auf 105 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Analyst Stuart Pearson erhöhte seine Schätzungen für den Münchener Autobauer aufgrund höherer Erträge aus den Beteiligungen in China. Außerdem lasse der … mehr
| Jochen Kauper | 0 Kommentare

BMW-Aktie bleibt in Lauerstellung

Zuletzt mehrten sich die Kaufempfehlungen für die Aktie von BMW. Die HSBC sieht als Kursziel 111 Euro,  Warburg Research 108 und die Deutsche Bank bleibt bei 103 Euro. Alle Analysten gehen davon aus, dass die nächsten Quartalsergebnisse von BMW hervorragend ausfallen werden. Allen voran die Marge … mehr
| Jochen Kauper | 0 Kommentare

BMW-Aktie: Starke Zahlen in Sicht?

Zu Beginn der Woche legte die Schweizer Großbank UBS vor, am Mittwoch folgte die britische Investmentbank HSBC. Analyst Horst Schneider rät weiterhin, die Aktie des Autobauers BMW zu kaufen. Das Kursziel lautet 111 Euro. Die Quartalsergebnisse des Autobauers dürften großartig ausfallen, so … mehr
Diskutieren Sie mit:
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.
Das DAF Deutsches Anleger Fernsehen ist über ASTRA digital sowie über verschiedene Kabelnetze frei zu empfangen. Darüber hinaus ist das Programm über das eigene Online-Portal www.daf.fm zu sehen, sowie über das IPTV-Netz (Entertain) der Dt. Telekom. In der kostenfreien Mediathek stehen sämtliche Beiträge und Interviews - mittlerweile über 35.000 Videos zu mehr als 3.000 Einzelwerten - zur Verfügung.