DAX
- Andreas Deutsch - Redakteur

Volltreffer fürs Depot

No risk, no fun - kein Risiko, kein Spaß beziehungsweise nichts verdient. So lautet eine ungeschriebene Börsenregel, die jeder spekulativ orientierte Anleger sofort unterschreiben würde. Nur wer Mut hat, kann an der Börse die richtig großen Gewinne einfahren. In seiner aktuellen Ausgabe stellt DER AKTIONÄR vier heiße Turnaround-Spekulationen mit bis zu 150 Prozent Potenzial vor.

Von 1992 bis 2006 kannte die Starbucks-Aktie nur eine Richtung: nach Norden. Dann kam der Absturz. Das Papier rauschte innerhalb von 24 Monaten von 40 Dollar auf sieben Dollar. Die Wachstumsstory ist vorbei, hieß es damals. Starbucks sei womöglich am Ende. Von wegen. Der ehemalige Starbucks-Chef Howard Schultz übernahm erneut den Vorstandsposten und brachte den Konzern zurück auf Erfolgskurs. Die Kunden strömen längst wieder in Scharen in die Starbucks-Filialen. Das Logo mit der Meerjungfrau prangt bereits auf mehr als 17.000 Cafés weltweit. 2012 sollen 800 weitere hinzukommen.

Aktie läuft und läuft

Wer sich im Herbst 2008 dachte: "No risk, no fun!" und den aberwitzig niedrigen Starbucks-Aktienkurs zum Einstieg genutzt hat, machte satten Reibach. Nach ein paar Monaten hatte sich das Papier im Wert verdoppelt. Im Frühling 2011 notierte die Aktie bei 40 Dollar und hatte damit die Verluste wettgemacht. Mittlerweile kostet die Starbucks- Aktie 47 Dollar und jagt von einem Rekordhoch zum nächsten. Vom Tief bis jetzt steht eine Performance von 570 Prozent zu Buche - in noch nicht mal dreieinhalb Jahren!

6.600 Prozent mit Apple

Wer glaubt, dass das Starbucks-Comeback die große Ausnahme ist, irrt sich gewaltig. Bei Apple ist die Entwicklung noch viel gigantischer. Anfang des Jahrtausends kämpfte Apple erst gegen die Bedeutungslosigkeit und später gegen das Aus. Mit dem iPod gelang Steve Jobs und Apple die Wende. Das tragbare Musikgerät erreichte Kultcharakter, ebenso wie danach das iPhone und das iPad. 2003 notierte die Apple-Aktie bei 6,36 Dollar. Jetzt steht das Papier bei 424 Dollar - ein Plus von 6.600 Prozent in nicht ganz neun Jahren. Trotz der Rallye hat die Apple-Aktie immer noch Potenzial.

Kaufchancen für Mutige

Eine der letzten großen Kaufchancen ergab sich 2008. Auch jetzt liegen einige Aktien am Boden, bieten aber immenses Potenzial. Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des AKTIONÄR, auf welche Titel Sie jetzt setzen sollten.


Außerdem lesen Sie unter anderem im neuen AKTIONÄR:

  • Wer wagt gewinnt: Die Kursentwicklung dieses Cloud-Spezialisten steht im Vergleich zur operativen Entwicklung in einem krassen Missverhältnis. Aktuell kommt der Wert auf ein 2012er-KGV von gerade einmal 5. Bei Wachstumsraten von rund 50 Prozent ist eindeutig eine höhere Bewertung gerechtfertigt.
  • Drei ist die neue Zwei: Dieses Unternehmen mausert sich zum echten Komplettanbieter für IT- und Kommunikationslösungen. Die Aktie hat das Zeug zur Comeback-Story 2012. Der Titel ist günstig zu haben - noch.
  • Das Ende der Goldhausse? Im neuen Jahr hat der Goldpreis wieder deutlich zugelegt. Experten sind sich jedoch uneinig, ob der Boom weitergeht oder Gold in den kommenden Monaten einbricht.

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| Stefan Limmer | 0 Kommentare

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