Volkswagen Vz.
- Jochen Kauper - Redakteur

Volkswagen-Aktie: Suzuki-Deal und neue Kaufstudie

Die Commerzbank hat die Einstufung für Volkswagen angesichts des beendeten Scheidungskriegs mit Suzuki auf "Buy" mit einem Kursziel von 278 Euro belassen. Auf das operative Geschäft des Wolfsburger Autobauers dürfte das Ende der Partnerschaft keine Auswirkungen haben, da die Kooperation mehr oder weniger schon mit der von den Japanern im November 2011 eingereichten Klage beendet worden sei, schrieb Analyst Sascha Gommel in einer Studie vom Montag.

Suzuki-Deal

Im Vorfeld gab es News, was die Partnerschaft mit Suzuki betrifft. Der jahrelange Streit um Volkswagens Beteiligung an Japans viertgrößtem Autobauer Suzuki ist vom Tisch. Nach einer Entscheidung des Schiedsgerichts der Internationalen Handelskammer (ICC) verkaufen die Wolfsburger wie von Suzuki gefordert ihren knapp 20-prozentigen Anteil am japanischen Unternehmen. Auf Basis des aktuellen Kurses liegt der Wert des Aktienpakets bei gut 460 Milliarden Yen (knapp 3,4 Milliarden Euro). VW hatte den 19,9-prozentigen Anteil einst für knapp 1,8 Milliarden Euro gekauft.

Kein Kauf

Die VW-Aktie hat in den letzten Wochen deutlich an Boden verloren. Zwischen 162 Euro und 175 Euro sollte sich ein Boden ausbilden. Aufgrund der Tatsache, dass VW sein Länderportfolio sehr stark an China ausgelegt hat, ist das Papier höchstens noch eine Halteposition. Auch wenn die Commerzbank die Aktie zum Kauf empfiehlt: DER AKTIONÄR geht davon aus, dass sich das Papier im besten Fall parallel zum DAX entwickeln wird. Besser sollten die Aktien von BMW, Daimler und Peugeot laufen.

 


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