Volkswagen Vz.
von Florian Westermann - Redakteur

Volkswagen: Es läuft und läuft und läuft...

Der Wolfsburger Volkswagen-Konzern hat den Absatz seiner Kernmarke VW in den ersten vier Monaten deutlich gesteigert. Dabei wurden aus den USA, China und Russland zweistellige Zuwachsraten gemeldet. Westeuropa ist dagegen das Sorgenkind. Wie geht es weiter?

Volkswagen hat im April mehr Autos der Marke VW verkauft. Demnach stieg der Absatz der Kernmarke um 6,3 Prozent auf 456.200 Fahrzeuge. In den ersten vier Monaten wurden 1,81 Millionen (plus 9,4 Prozent) Autos ausgeliefert. "Der Start ins zweite Quartal verlief für die Marke Volkswagen Pkw sehr erfreulich. Mit Blick auf die westeuropäischen Märkte bleiben wir aber weiterhin sehr wachsam", so Vertriebsvorstand Christian Klingler.

Besonders hohe Zuwachsraten wurden in Zentral- und Osteuropa verzeichnet. Hier kletterten die Auslieferungen in den ersten vier Monaten um 55,7 Prozent auf 84.000 Fahrzeuge. In Russland verdoppelten sich die Verkaufszahlen dabei auf 50.500 Einheiten. Anlass zur Freude gab insbesondere auch die Region Asien-Pazifik, wo die Marke VW 725.100 Fahrzeuge übergab - ein Plus von 13,4 Prozent. Auf China (inkl. Hongkong) entfielen davon 653.300 (plus 13,0 Prozent) Autos. In den USA erhöhte sich der Absatz per April um 38 Prozent auf 131.900 Fahrzeuge.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Westeuropa. Ohne die Berücksichtigung des Heimatmarktes Deutschland gingen die Auslieferungen aufgrund der schwierigen Situation des Gesamtmarktes um 5,1 Prozent auf 303.400 Einheiten zurück. In Deutschland steigerte VW seine Auslieferungen um 4,7 Prozent auf 202.400 Fahrzeuge.

Günstig bewertet

Eine Abschwächung des Absatzwachstums ist nach den fulminanten Wachstumsraten des Vorjahres keine Überraschung. Besonders erfreulich ist die Entwicklung in China und den USA. Bei der Vorlage der Zahlen für das erste Quartal hat VW angekündigt, im laufenden Jahr das Umsatzniveau des Vorjahres übertreffen zu wollen. Für das operative Ergebnis besteht das Ziel, das Niveau des Jahres 2011 wieder zu erreichen. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner positiven Einschätzung zur VW-Vorzugsaktie. Das Kurzsiel des günstigen DAX-Titels (2012er KGV von 6) liegt bei 160 Euro. Ein Stopp bei 120 Euro sichert ab.

| DER AKTIONÄR | 0 Kommentare

BMW, Daimler, VW: Alle setzen auf China

Die Autowelt dreht sich um China: Reißender Absatz, täglich neue Händler und jetzt auch die Elektroautos. Während die Talsohle in Europa noch durchschritten werden muss, winkt das Reich der Mitte unverändert mit traumhaften, zweistelligen Wachstumsraten. Bei der Eröffnung der Pekinger Automesse … mehr
| Jochen Kauper | 0 Kommentare

VW-Aktie: Gefangen im Seitwärtstrend

Seit nunmehr vier Monaten hängt die VW-Aktie in einer Seitwärtsrange zwischen 178 Euro und 205 Euro fest. Kurzfristig sieht es auch nicht danach aus, als sollte VW den Ausbruch nach oben schaffen. Zu schlecht sind die aktuellen Voraussetzungen, die Krim-Krise hängt wie ein Damoklesschwert über dem … mehr
| Marion Schlegel | 0 Kommentare

BMW und VW mit Gewinnen: Aktien stark

Auch wenn Opel seine Verluste stark eingedämmt hat: Nach einer Studie des Center Automotive Research (CAR) der Uni Duisburg-Essen verliert der Autobauer noch immer mit jedem Fahrzeug Geld. Pro Kaufvertrag setzte Opel/Vauxhall demnach im vergangenen Jahr 607 Euro in den Sand - allerdings nach 1.341 … mehr
| Stefan Sommer | 0 Kommentare

Volkswagen-Aktie gibt Gas – Absatzzahlen beflügeln

Am Mittwoch kann die VW-Aktie Punkten und führt die Gewinnerliste im DAX an. Der Autohersteller profitiert von den am Vortag vorgelegten starken Absatzzahlen. Im ersten Quartal kletterte die Zahl der verkauften Autos um rund fünf Prozent auf 1,93 Millionen. Das Analysehaus Bernstein Research hat … mehr
Diskutieren Sie mit:
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.
Das DAF Deutsches Anleger Fernsehen ist über ASTRA digital sowie über verschiedene Kabelnetze frei zu empfangen. Darüber hinaus ist das Programm über das eigene Online-Portal www.daf.fm zu sehen, sowie über das IPTV-Netz (Entertain) der Dt. Telekom. In der kostenfreien Mediathek stehen sämtliche Beiträge und Interviews - mittlerweile über 35.000 Videos zu mehr als 3.000 Einzelwerten - zur Verfügung.