Diese Seite empfehlen:
An (E-Mail Adresse des Empfängers)
Ihr Name (Optional)
Von (Ihre E-Mail Adresse)
Nachricht (Optional)
Datenschutz-Hinweis: Die Mailadressen werden von uns weder gespeichert noch an Dritte weitergegeben. Sie werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet.
Nordex
- Norbert Sesselmann - Redakteur

Vestas oder Nordex: Wo herrscht mehr Rückenwind?

Die Aktie von Nordex ist gar nicht schlecht in das Jahr 2012 gestartet. Während Europas größter Turbinenhersteller Vestas seit Jahresbeginn an Wert verloren hat, konnte die Aktie des kleinen Windanlagenherstellers Nordex zulegen. Lohnt jetzt der Einstieg?

Was für ein Kurssturz bei Windanlagenaktien. Europas größter Turbinenhersteller Vestas verlor in den letzten vier Jahren 92 Prozent seines Börsenwerts, Nordex rund 88 Prozent. Das Stichwort für den Kurssturz lautet: Überkapazitäten. In den letzten zwei Jahren sind die Preise für Windkraftanlagen um 20 Prozent gefallen. Das zehrt gewaltig an den Margen. Dadurch sind Vestas und Nordex trotz steigender Umsätze 2011 deutlich in Verlustzone gerutscht.

Carbon gehört die Zukunft

2012 könnte für die Windanlagenbauer aber wieder interessanter werden - vor allem für Nordex. Mit einer komplett neuen Turbinen-Generation will der Norddeutsche Windanlagenhersteller zurück auf die Erfolgsspur und sich verlorene Marktanteile zurückholen. Als Material für die neuen Rotor-Blätter kommt erstmals Carbon zum Einsatz. Treibende Kraft dahinter ist sicherlich Susanne Klatten, die sowohl an BMW, Nordex und SGL Carbon beteiligt ist und den Werkstoff Carbon für sehr zukunftsträchtig hält.  

Übernahmenspekulationen

Vielleicht sorgen auch Übernahmespekulationen demnächst für frische Impulse bei der Nordex-Aktie. Schaut man sich derzeit die Bewertung an, dürfte der Windanlagenhersteller interessant für Großkonzerne wie Siemens oder General Electric sein. Mit 325 Millionen beträgt die Marktkapitalisierung  nur ein Drittel vom Umsatz. Zudem ist das Papier unter ihrem Buchwert gefallen, der bei 5,77 Euro liegt. Auch der Cash-Bestand in Höhe von 2,29 Euro je Aktie deckt bereits die Hälfte des Börsenwerts ab.

Chance auf 100 Prozent bei Nordex

Jetzt aber blind bei Nordex einzusteigen, wäre falsch. In den letzten Jahren hat der Konzern sehr viel Substanz vernichtet und musste sich immer wieder durch Kapitalerhöhungen frisches Geld beschaffen. Zwar hat der Vorstand für dieses Jahr schwarze Zahlen versprochen, sicher scheint dies aber nicht. Daher sollten nur risikobewusste Anleger einsteigen. Schafft Nordex den Turnaround, ist eine Kursverdopplung möglich.

Vestas noch meiden

Das Vestas-Management konnte seine Versprechungen zuletzt nicht halten und hat dadurch viel Vertrauen zerstört. Hier sollten Anleger erstmal abwarten.  

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Jochen Kauper | 0 Kommentare

Nordex-Aktie: Die nächste Kurszielsenkung…

Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Nordex von 25 auf 23 Euro gesenkt. Die Einstufung lautet "Underperform". Die Quartalsbilanz zum Jahresstart dürfte die Aktie des Windkraftanlagen-Bauers kaum antreiben, schrieb Analyst Jose Arroyas in einer Studie. Der Experte … mehr
| Jochen Kauper | 0 Kommentare

Nordex-Aktie auf Rekordjagd – wie geht’s weiter?

Warburg Research hat Nordex vor den Zahlen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 35 auf 32 Euro gesenkt. Der Windturbinenhersteller dürfte starke Kennziffern für das erste Quartal vorlegen, schrieb Analyst Arash Roshan Zamir in einer Studie. Nach dem starken Kursverfall seit … mehr