Vestas Wind Systems AS
von Norbert Sesselmann - Redakteur

Vestas nach Zahlen: Jetzt ins „fallende Messer“ greifen

Die Nummer eins in der Windbranche hat gestern die Märkte mit guten Zahlen überrascht – die Vestas-Aktie stieg an der Börse um über 20 Prozent. Aus charttechnischer Sicht ist der Abwärtstrend dennoch intakt. Für Jefferies ist es aktuell aber ein guter Zeitpunkt ins berüchtigte „fallende Messer“ zu greifen.

Für den Windanlagenhersteller Vestas scheint der Wind wieder aus der richtigen Richtung zu wehen. Im abgelaufenen zweiten Quartal hat der weltgrößte Windanlagenbauer einen Gewinn in Höhe von 55 Millionen Euro erzielt. Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Verlust von 143 Millionen Euro in den Büchern. Auch der Umsatz kletterte kräftig auf 1,4 Milliarden Euro - ein Drittel mehr als im Vorjahreszeitraum.

Nordex oder Vestas - wer ist fundamental besser?

Da auf den ersten Blick nicht unbedingt ersichtlich ist, welche Aktie aus dem Windenergiebereich mittelfristig zu den Top-Performern zählen wird, ist ein Blick auf die Fundamentaldaten sinnvoll. Nordex zeigt sich zwar beim Wachstum agiler - nur die EBIT-Marge von lediglich 2,5 Prozent ist wahrlich nicht hoch. Mit 6,6 Prozent ist Vestas wesentlich profitabler. Auch beim KGV überzeugt Vestas.

 

Nordex

Vestas

Umsatz 2011e

1,03 Mrd. Euro

6,88 Mrd Euro

Umsatzwachstum (bis 2013)

8 Prozent

6 Prozent

EBIT 2011e

25 Mio. Euro

452 Mio. Euro

EBIT Marge 2011e

2,5 Prozent

6,6 Prozent

Gewinnwachstum (bis 2013)

37 Prozent

13 Prozent

KGV 2011

11

29

Jetzt ins „fallende Messer" greifen?

Die Vestas-Aktie hat sich in den letzten Jahren alles andere als erfreulich entwickelt. Stand der Kurs Mitte 2008 noch bei fast 90 Euro, sind es heute gerade einmal 15 Euro. Aus charttechnischer Sicht ist der Abwärtstrend noch völlig intakt. Das Analystenhaus Jefferies sieht aber jetzt eine sehr gute Chance, dass der Kurs schon bald steigen wird. Den fairen Wert sieht das Haus bei 250 Dänische Kronen - umgerechnet 33,50 Euro. Das wäre ein Kurspotenzial von sensationellen 125 Prozent. DER AKTIONÄR rät dem Anleger jedoch eine Bodenbildung abzuwarten und erst bei einem Ausbruch über die Marke von 20,20 Euro einzusteigen.

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