Diese Seite empfehlen:
An (E-Mail Adresse des Empfängers)
Ihr Name (Optional)
Von (Ihre E-Mail Adresse)
Nachricht (Optional)
Datenschutz-Hinweis: Die Mailadressen werden von uns weder gespeichert noch an Dritte weitergegeben. Sie werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet.
RWE
- Michael Herrmann - Redakteur

Versorger-Aktien E.on und RWE: Was bringt die CO2-Verknappung?

Die EU-Kommission will dem Preisverfall der CO2-Zertifikate nicht mehr länger tatenlos zusehen. Der Umweltausschuss stimmte nun einer vorübergehenden Verknappung der Verschmutzungsrechte zu. Die Aktien der Energieriesen E.on und RWE stehen daraufhin unter Druck. Zu Recht?

Nachdem die Aktien von E.on und RWE gestern aufgetrumpft hatten, sind sie heute wieder am Ende des DAX-Feldes zu finden. Händler verweisen vor allem auf eine EU-Entscheidung zum Emissionsrechtehandel, die teilweise Verzögerungen beinhaltet. Insgesamt wecke der Schritt wenig Hoffnung auf ein Ende des Preisverfalls bei CO2-Zertifikaten. Dabei ist eine Reform zwingend notwendig. Nur noch rund vier Euro müssen Produzenten derzeit für die Verursachung von einer Tonne CO2 zahlen.

1.294 Prozent Gewinn

Falsche Anreize

Der aktuelle Preis ist nach Meinung vieler Experten zu niedrig, um umweltfreundliche Technologien dadurch ernsthaft zu fördern. Ursprünglich wurde ein Preis von 30 Euro angestrebt.  Vor allem Energieversorger mit einem hohen Anteil vergleichsweise sauberer Energien wie Gas, Solar oder Wind und Wasser leiden unter dem Preisverfall. CO2-Schleudern wie Kohlekraftwerke profitieren dagegen vom niedrigen Preis für die Verschmutzungsrechte.

Mehr in DER AKTIONÄR

Die nun beschlossene Zurückhaltung von 900 Millionen CO2-Zertifikaten dürfte in der Tat nicht ausreichen, um einen funktionierenden Markt herzustellen. Inwieweit die deutschen Energieversorger von einem funktionierenden CO2-Zertifikatemarkt abhängig sind und ob die Aktien E.on und RWE insgesamt derzeit Kauf- oder Verkaufpositionen sind, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe von DER AKTIONÄR (09/2013), die Sie ab Morgen am Kiosk und hier bereits bequem als ePaper erhalten.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on und RWE: Das war eine kurze Party

Nach dem deutlichen Plus am Mittwoch müssen die Versorgeraktien am Donnerstag wieder einen Rückschlag hinnehmen. Im schwachen Marktumfeld verlieren die Papiere von E.on und RWE an Boden. Eine Einigung im Milliarden-Streit um den Atomausstieg scheint doch noch auszustehen. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on-Aktie: Das Blatt wendet sich

Eine weitere starke Woche liegt hinter den Versorgeraktien. Die Papiere von E.on und RWE setzten ihre Erholung fort und weisen nun ein deutlich aufgehelltes Chartbild auf. Um langfristig wieder in die Spur zu finden, bleibt zwar nach wie vor ein weiter Weg. Die Hoffnung auf eine Einigung in der … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE-Aktie: Das sollten Sie sich ansehen

Die Versorger-Aktien stehen derzeit im Blickpunkt. Bei RWE hellt sich das Bild nach der Hauptversammlung weiter auf. Trotz der anhaltenden Probleme könnte das Schlimmste vorerst überwunden sein. Der DAX-Titel steht vor dem Bruch des flachen Abwärtstrends und notiert auf Höhe der 200-Tage-Linie. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on und RWE: Nur eine kleine Chance

Die Versorgeraktien gehören am Freitag zu den stärksten Werten im DAX. Nach dem jahrelangen Abwärtstrend haben sich die Papiere von E.on und RWE seit Jahresbeginn auf niedrigem Niveau stabilisiert. Im Fokus steht weiterhin die Frage nach der finanziellen Haftung des Atomabbaus. mehr