RWE
- Michael Herrmann - Redakteur

Versorger-Aktien E.on und RWE: Im Fokus der Commerzbank

Der Verkauf des britischen Atom-Joint-Ventures Horizon stößt nicht nur an den Märkten auf großes Interesse. Auch die ersten Analysten haben sich nun zu dem Deal mit Hitachi geäußert. Die Commerzbank hebt den überraschend hohen Verkaufspreis hervor.

Seit gestern ist es fix. Der britische Atomkraftkonzern Horizon wird an die japanische Hitachi-Gruppe verkauft. Kaufpreis: 864 Millionen Euro. Ein guter Preis, meint Tanja Markloff. Die Commerzbank-Analystin bezeichnet den Verkaufspreis der Transaktion in einer ersten Reaktion als überraschend attraktiv. An der Gesamteinschätzung für die Aktien von E.on und RWE halte sie aber fest.

E.on bevorzugt

Diese fällt angesichts niedriger Strompreise weiter negativ aus. Für RWE lautet das Votum weiter "Reduce" mit einem Kursziel von 28 Euro. Wegen der vergleichsweise hohen Verschuldung von RWE bevorzug die Commerzbank-Analystin die Aktie des Konkurrenten E.on, wenngleich auch hier das Votum lediglich "Hold" mit einem Kursziel von 18 Euro lautet.

Doppelter Kauf

DER AKTIONÄR hat den Horizon-Verkauf und den hohen Preis der Transaktion ebenfalls bereits begrüßt. Das Gesamtfazit fällt aber deutlich positiver aus. Beide Aktien sind ein Kauf. Bei E.on liegt das Kursziel weiter bei 24 Euro und der Stopp bei 14,50 Euro. Die RWE-Aktie hat Luft bis 44 Euro, während ein Stoppkurs von 30 Euro absichert.

| Stefan Sommer | 0 Kommentare

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