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US-Notenbank erhöht Leitzins

Die amerikanischen Leitzinsen sind am Dienstag auf ein Vier-Jahres-Hoch gestiegen. Die zehnte Zinserhöhung in Folge ist nach Einschätzung von Marktbeobachtern aber nicht die letzte gewesen. An den Finanzmärkten wurde die Maßnahme der Fed positiv aufgenommen.

Von Sascha Grundmann

Die US-Notenbank Fed hat am Montag die Leitzinsen erwartungsgemäß auf 3,50 Prozent angehoben. Die Währungshüter der Fed stellten zudem weitere Erhöhungen in Aussicht, Ziel sei "eine maßvolle Straffung der noch immer lockeren Geldpolitik". Die schrittweise Verbesserung der Bedingungen am Arbeitsmarkt sowie eine Eindämmung der langfristigen Inflationserwartungen stimmten die Notenbank positiv, allerdings beobachte sie den Druck auf die Preisstabilität.

Marktbeobachter interpretierten die Äußerungen der Fed als insgesamt positiven Konjunkturausblick, weitere Zinserhöhungen seien demnach wahrscheinlich.

Im Zuge des wieder anziehenden Wirtschaftswachstums in den USA hat die Fed den Leitzins seit Juni 2004 immer wieder erhöht, die jüngste Maßnahme ist die zehnte Anhebung um 25 Basispunkte (0,25 Prozentpunkte) in Folge. Die Währungshüter wollen mit den Maßnahmen einer Inflation vorbeugen.

Die Börse reagierte auf die Zinsanhebung positiv, die US-Märkte legten leicht zu, der Dollar gab zum Euro etwas nach. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte am Morgen bei 1,2373 Dollar.

 

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