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- DER AKTIONÄR

US-Börsen im Steigflug

Freundliche Inflationsdaten, Rekordumsätze bei Merrill Lynch und starke Technologiewerte sorgten für positive Stimmung an den US-Aktienmärkten. Aktien von Yahoo legten nachbörslich kräftig zu. Auch IBM erfreute die Anleger.

Freundliche Inflationsdaten, Rekordumsätze bei Merrill Lynch und starke Technologiewerte sorgten für positive Stimmung an den US-Aktienmärkten. Aktien von Yahoo legten nachbörslich kräftig zu. Auch IBM erfreute die Anleger.

Die Hightech-Börse Nasdaq verzeichnete zum Handelsende ein Plus von 1,9 Prozent und schloss bei 2.356,14 Punkten. Der S&P 500 legte 1,74 Prozent auf 1.307,65 Punkte zu. Der Dow Jones kletterte um 1,76 Prozent auf 11.268,77 Punkte. Der überraschend moderate Anstieg der US-Erzeugerpreise und ein Bericht von der März-Sitzung der Zentralbank haben an den US-Aktienmärkten ein kleines Kursfeuerwerk ausgelöst. Demnach sieht die Mehrheit der Notenbanker ein baldiges Ende der Zinserhöhungen. Positive Impulse kamen auch vom Finanzsektor. Aktien von Merrill Lynch waren bei Anlegern gefragt. Das Unternehmen hatte wegen Sonderbelastungen im ersten Quartal zwar weniger verdient, glänzte dafür mit Rekordumsätzen. Die Aktie legte um 1,17 Prozent auf 79,38 Dollar zu.

Gewinnrückgang bei Yahoo

Der US-Internetkonzern Yahoo hat im ersten Quartal 2006 weniger verdient. Der Nettogewinn sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent auf 159,6 Millionen Dollar oder 11 Cent je Aktie. Das Unternehmen begründetet den Gewinnrückgang mit höhere Ausgaben für Aktienoptionen (Sondereffekte). Der Umsatz hingegen zog kräftig an. Die Erlöse stiegen um 34 Prozent auf 1,57 Milliarden Dollar. Da die Quartalszahlen im Rahmen der Erwartungen von Analysten lagen, verzeichneten Yahoo-Aktien ein Plus von 1,07 Prozent. Schlusskurs: 31,30 Dollar. Nachbörslich legte der Titel weitere fünf Prozent zu.

IBM übertrifft Erwartungen

Der US-Computerkonzern IBM steigerte im ersten Quartal 2006 seinen Nettogewinn um mehr als 22 Prozent auf 1,71 Milliarden Dollar oder 1,08 Dollar je Aktie. Analysten hatten mit einem Gewinn von 1,05 Dollar je Anteilsschein gerechnet. Als Gründe für die positive Geschäftsentwicklung nannte IBM den Personalabbau um 15.000 Stellen im vergangenen Jahr und gestiegene Umsätze mit Mikroprozessoren für Videospiele, speziell für die Spielekonsole PlayStation 3 von Sony. Die IBM-Aktien gewannen im nachbörslichen Handel 1,14 Prozent auf 84,26 Dollar.

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