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- Andreas Deutsch - Redakteur

Update Griechenland-Krise: Entscheidung am Wochenende?

Die Gespräche zur Rettung Griechenlands vor der Pleite werden sich bis ins Wochenende hinziehen. Die Euro-Finanzminister wollen sich nach ergebnislosen Verhandlungen am Samstag wieder treffen, sagten Diplomaten in Brüssel am Donnerstag.

Obwohl es immer noch große Differenzen bei den Verhandlungsgesprächen gibt, hat sich Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras optimistisch über eine mögliche Einigung im Streit mit den internationalen Geldgebern geäußert. "Nach den umfassenden griechischen Vorschlägen bin ich zuversichtlich, dass wir einen Kompromiss erreichen, der der Eurozone und Griechenland hilft, die Krise zu überwinden", sagte Tsipras am Donnerstag vor dem EU-Gipfel in Brüssel. Auf die Frage, ob es eine Verhandlungsbasis gebe, sagte Tsipras: "Ja, es gibt eine Basis, eine gute Basis."

Trotzdem wird die Zeit immer knapper für Griechenland. Am Dienstag läuft das aktuelle europäische Hilfsprogramm für Griechenland aus. Zu diesem Termin muss das Land auch rund 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückzahlen, die es nicht hat. Einem Deal müssten sowohl das Parlament in Athen als auch Parlamente mehrerer Euro-Länder zustimmen. Darunter ist auch der Bundestag.

Die Euro-Finanzminister hatten zuvor ihr Krisentreffen in Brüssel ohne ein Ergebnis beendet. Die griechische Regierung und die internationalen Geldgeber würden nun weiterverhandeln, schrieb der finnische Ressortchef Alexander Stubb ohne einen näheren Termin beim Onlinedienst Twitter.

Die Börse reagiert relativ entspannt auf die Hängepartie. Der DAX verliert am Donnerstagnachmittag nur 0,3 Prozent auf 11.440 Punkte.

(Mit Material von dpa-AFX)

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| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

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