Drillisch
- Werner Sperber - Redakteur

United Internet und Beiersdorf im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

Der Strategie-Report erkennt charttechnische Kurschancen für die Aktie von United Internet. Die Euro am Sonntag lobt: Beiersdorf gehört in diesem Jahr zum Besten aus dem DAX. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten des Strategie-Reports erinnern an das große Kaufsignal vor einigen Monaten, als die Notierung von United Internet den Widerstand bei 15,33 Euro überwand und bis 16,57 Euro stieg, bevor in einem schwächer werdenden Gesamtmarkt die Konsolidierung bis auf nun 15 Euro begann. Seither hat sich der Kurs wenig verändert. Wenn die Notierung erneut die Hürde bei 15,33 Euro nimmt, könnte der Kurs bis 18 Euro steigen. Anleger sollten demnach bei Notierungen ab 15,83 Euro einsteigen und den Stopp-Loss bei 15,10 Euro setzen.

Änderungen im Musterdepot des Strategie-Reports:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben 2.000 Discount-Zertifikate (WKN AA3 UVR) auf den Nasdaq 100 zu 23,78 Euro eingebucht. Nun möchten sie noch 2.000 Call-Optionsscheine (WKN VT6 YNE) auf Continental aufnehmen.

Die Euro am Sonntag: Es flutscht beim Creme-Hersteller 

Der Vorstand der Beiersdorf AG baut derzeit den auf Klebstoffe sowie Drogerie- und Kosmetikprodukte spezialisierten Konzern um. Dennoch legte das Wachstum im dritten Quartal vor allem wegen des guten Geschäftsverlaufs in den Schwellenländern deutlich zu. Der Gewinn übertraf die Schätzungen der Analysten. Zudem erhöhte Vorstandsvorsitzender Stefan Heidenreich das Ziel für die Steigerung der Erlöse im Gesamtjahr von drei auf vier Prozent. Der Aktienkurs legte daraufhin deutlich auf erstmals mehr als 60 Euro zu. Die Experten der Euro am Sonntag erklären, da sich die Anteile von Beiersdorf in diesem Jahr mit am besten unter allen Aktien aus dem DAX entwickelt haben, könnten Fondsmanager zum Jahresende hin die Aktie noch in ihr Portfolio kaufen, um den Fonds-Investoren zeigen zu können: Beiersdorf, haben wir auch! Risikobereite Anleger sollten die Aktie deshalb mit einem Kursziel von 75 Euro und einem Stoppkurs bei 49 Euro kaufen.

Änderungen in Musterdepots der Euro am Sonntag:

Joachim Spiering, Verantwortlicher für das offensiv ausgerichtete Musterportfolio, hat 534 Anteile von Nanogate zu 22,20 Euro eingebucht. Nun möchte er 110 dieser Aktien ausbuchen sowie seine 1.440 Papiere von Drillisch. Dafür möchte er 6.000 Anteile von PNE Wind aufnehmen.

Jens Castner, zuständig für das defensiv orientierte Musterdepot, hat seine 100 Anteile an BASF wohl mit Gewinn ausgebucht und dafür 300 Aktien von RHI zu 21,78 Euro eingebucht.

In dem von Sven Parplies betreuten Momentum-Musterportfolio, sind nach rein mathematischen Vorgaben auf Basis der "Relativen Stärke nach Levy (RSL)" die 450 Anteile an KUKA und die 100 Aktien von Industria de Diseno Textil Inditex ausgebucht und durch 1.409 Titel von Jenoptik zu 7,08 Euro und 399 Papieren von Virgin Media zu 25,04 Euro ersetzt worden. Nun möchte Parplies seine 1.389 Anteile von TUI und seine 100 Aktien von Randgold Resources wohl jeweils mit Gewinn ausbuchen und durch Titel der Deutschen Bank und der Deutschen Lufthansa ersetzen.

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