Unicredit
- Thorsten Küfner - Redakteur

Unicredit: Steuerhinterziehung? Na und!

Mehr als 60 Fahnder haben heute wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung in großem Stil eine Razzia bei der Unicredit-Tochter Hypovereinsbank durchgeführt. Die Aktie des italienischen Bankenriesen legt im heutigen Handel dennoch kräftig zu.

In der Münchner Hypovereinsbank-Zentrale und an anderen Standorten der Unicredit-Tochter durchsuchten Staatsanwälte, Steuerfahnder und Kriminalpolizisten die Büros. Der Vorwurf: Das Institut soll an Steuerhinterziehung in großem Stil mitgewirkt haben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Die Aktie der Hypovereinsbank-Mutter Unicredit belasten die Vorwürfe im heutigen Handel nicht, die Aktie der größten italienischen Bank legt deutlich zu. Durch das heutige Kursplus könnte dem Kurs auch endlich der Ausbruch aus einem absteigenden Dreieck gelingen, wodurch sich das Chartbild weiter aufhellen würde.

Aktie bleibt attraktiv

Mit einem 2013er-KGV von 11 (2014: 7) und einem KBV von gerade einmal 0,3 ist die Unicredit-Aktie immer noch günstig bewertet und für risikobereite Anleger ein Kauf. Der Stoppkurs sollte bei 2,60 Euro belassen werden, das Kursziel lautet weiterhin 4,50 Euro.

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