Unicredit
- Thorsten Küfner - Redakteur

Unicredit: Ausbruch nach dem Turnaround?

Die Hypovereinsbank-Mutter Unicredit hat starke Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Glückt nun auch der Ausbruch aus dem Abwärtstrend, dürfte es mit den Anteilen der italienischen Großbank weiter nach oben gehen.

Die Unicredit hat im dritten Quartal einen Gewinn von 335 Millionen Euro verbucht und damit die Analystenprognosen übertroffen. Im Vorjahreszeitraum hatten die Italiener noch einen Verlust von 10,6 Milliarden Euro ausgewiesen. Hauptgrund hierfür waren Abschreibungen in erheblichem Umfang auf Beteiligungen in der Ukraine und in Kasachstan. Im zweiten Quartal hatte Unicredit nur 169 Millionen Euro verdient (siehe unter: Unicredit: Schwache Zahlen - trotzdem kaufen). Neben Kostensenkungsmaßnahmen sorgte vor allem das gute Handelsgeschäft sowie die Entwicklung der Töchter Bank Austria und Hypovereinsbank für die positive Geschäftsentwicklung.

Immer noch sehr günstig

Nach den positiven Zahlen der Unicredit ging es gestern mit dem Kurs zunächst bergauf. Aus charttechnischer Sicht wäre nun ein weiterer Kursanstieg notwendig, um aus dem seit September intakten Abwärtstrend auszubrechen. Mit einem 2013er-KGV von 10 (2014: 7) und einem KBV von gerade einmal 0,3 ist die Unicredit-Aktie immer noch sehr günstig bewertet und für risikobereite Anleger ein Kauf. Der Stoppkurs sollte auf 2,60 Euro nachgezogen werden, das Kursziel lautet weiterhin 4,50 Euro.

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