DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

Unheil für den DAX - China-Börsen nach Daten deutlich im Minus

Die Aktienmärkte in Asien haben zu Wochenbeginn weitere starke Verluste verzeichnet. Sorgen über den Wachstumsausblick für China belasteten den Markt. Zudem war der Erzeugerpreisindex erneut gefallen - den 46. Monat in Folge. Nachdem die Wall Street am Freitag ebenfalls in der Nähe ihres Tagestiefs schloss, wird der deutsche Leitindex mit Abschlägen in die neue Handelswoche starten.

China mit Problemen

In China geht es zuletzt massiv nach unten. Kurz vor 8:00 Uhr verliert der CSI 300 Index rund 4,6 Prozent im Minus. In Shanghai und Shenzen geht es teilweise um sechs Prozent nach unten. Der Erzeugerpreisindex in China war im Dezember um 5,9 Prozent gesunken, die Inflationsrate lag bei 1,6 Prozent und damit nur etwa bei der Hälfte des Zielwertes für 2015.

"Pessimismus ist die vorherrschende Stimmung", sagte William Wong, Leiter Sales Trading bei Shenwan Hongyuan Group in Hongkong. "Die Erzeugerpreise haben bestätigt, dass die Konjunktur in einer Flaute steckt. Die Marktbedingungen werden angesichts des schwachen Wachstums, der Volatilität an den Auslandsmärkten und dem Abwertungsdruck auf den Yuan herausfordernd bleiben."

DAX; Chart

DAX unter Druck

Angesichts der schwachen Vorgaben aus Asien und Amerika wird der DAX mit einem Minus eröffnen. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex eine Stunde vor Handelseröffnung auf 9.722 Zähler. In diesem Bereich verläuft auch der mittelfristige Aufwärtstrend des DAX. Sollte diese Trendlinie gebrochen werden, schaut es nicht gut aus um die deutschen Standardwerte. Wo die nächsten Unterstützungen liegen, erfahren Sie hier.

Weitere Abwärtsrisiken

Technisch betrachtet befindet sich der deutsche Aktienmarkt in einem intakten kurzfristigen Abwärtstrend. Die Gefahr, dass der DAX noch einmal die Verlaufstiefs bei 9.300 Punkten testen wird, ist damit weiterhin präsent. Mehr zum deutschen Leitindex erfahren Sie im Laufe des Handelstages.

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