Umweltbank
- Thorsten Küfner - Redakteur

Umweltbank: Alles im grünen Bereich

Die Umweltbank kann mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2010 höchstzufrieden sein. Das Kreditinstitut, das ausschließlich ökologisch und sozial sinnvolle Projekte finanziert, steigerte das Geschäftsvolumen, die Kundeeinlagen und den Gewinn deutlich.

Die Umweltbank bleibt weiterhin in der Erfolgsspur. Im abgelaufenen Jahr konnte das Nürnberger Kreditinstitut das Geschäftsvolumen um 17,4 Prozent auf 1,94 Milliarden Euro steigern. Das Kreditvolumen erhöhte sich um 16,7 Prozent auf 1,38 Milliarden Euro. Mit 47,9 Prozent entfiel der Großteil der vergebenen Kredite erneut auf Solarprojekte, gefolgt von ökologischen Baufinanzierungen (30,9 Prozent) und Wind- und Wasserkraftprojekte (14,5 Prozent). Die Kundeneinlagen kletterten um 18,2 Prozent auf 1,18 Milliarden Euro.

Gewinn erneut gesteigert

Unter dem Strich erzielte das Unternehmen einen Gewinn von zehn Millionen Euro, womit das Ergebnis des Vorjahres um fast ein Viertel übertroffen werden konnte. Dank der soliden Geschäftsentwicklung können sich die Anteilseigner der Umweltbank erneut über eine kräftige Dividendenanhebung freuen. Nachdem es für das Jahr 2009 noch eine Ausschüttung in Höhe von 0,72 Euro je Aktie gab, sollen es für 2010 bereits 0,98 Euro sein.

Gut für das Gewissen - und das Depot

Die Aktie der Umweltbank ist nicht nur gut für das Gewissen, sondern auch für das Depot. Die stattliche Dividendenrendite von mehr als fünf Prozent kann sich ebenso sehen lassen wie die starken Wachstumsraten und die solide Bilanz. Mit einem erwarteten 2011er-KGV von 9 ist die Aktie immer noch günstig bewertet und daher ein klarer Kauf. Das Kursziel des AKTIONÄRs lautet weiterhin 23,00 Euro, der Stopp sollte bei 12,30 Euro belassen werden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Werner Sperber | 0 Kommentare

Platow: Die UmweltBank ist jetzt überall

Die Platow Börse freut sich: Die UmweltBank steigt auf und wird für die Anleger wegen erweiterter Veröffentlichungspflichten transparenter. Die grüne Bankaktie notiert seit September im Premium-Segment der Münchener Börse, m:access, nachdem sie vor gut 15 Jahre erstmals im allgemeinen Freiverkehr … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Umweltbank bleibt auf der Erfolgsspur

Während Großbanken weltweit für 2011 zum Teil erhebliche Gewinneinbrüche ausweisen müssen, kann die Umweltbank mit dem abgelaufenen Jahr wieder einmal höchst zufrieden sein. Das solide Kreditinstitut konnte weiter wachsen und stellte weitere Rekorde auf. mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

Börsenwelt Presseschau: Dialog Semiconductor, Commerzbank und Deutsche Bank, die Umweltbank sowie die Giyani Gold Corporation unter der Lupe

Der Anlegerbrief performaxx erwartet während der nächsten drei Monate einen eindeutig steigenden Aktienkurs von Dialog Semiconductor. 4investors beschäftigt sich mit der Commerzbank und der Deutschen Bank. ÖkoInvest stellt fest: Die Umweltbank tut, was eine Bank tun soll, Spareinlagen einsammeln und als Kredite ausgeben und erwirtschaftet steigende Gewinne für sich und die Aktionäre. Der Austria Börsenbrief Rohstoffe stellt die Giyani Gold Corporation vor. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Umweltbank-Aktie explodiert

Die Aktien von Commerzbank, Deutsche Bank und Aareal Bank legen heute deutlich zu. Doch eine Bankaktie stellt sie alle in den Schatten: Die Titel der Umweltbank verteuern sich heute zwischenzeitlich um rund 20 Prozent. Was sind die Gründe für den enormen Kurszuwachs? mehr