Leoni
- Jochen Kauper - Redakteur

Übernahmephantasie: Leoni-Aktie auf dem Weg Richtung Allzeithoch

In die Branche der Autozulieferer kommt wieder Bewegung: Der kanadisch-österreichische Magna-Konzern übernimmt den deutschen Getriebe-Hersteller Getrag. Die Unternehmen hätten sich auf einen Kaufpreis von etwa 1,75 Milliarden Euro geeinigt, teilte Magna mit. Darin sei allerdings eine Schuldenübernahme in Höhe von 700 Millionen Euro enthalten. Insgesamt werde der mehr als 80 Jahre alte Familienbetrieb aus Untergruppenbach in Baden-Württemberg bei dem Deal mit 2,45 Milliarden Euro bewertet.

Deal beflügelt

Getrag stellte im vergangenen Jahr 3,9 Millionen Getriebe her und beschäftigte 13.500 Mitarbeiter. Der Zulieferer war 2009 - während der weltweiten Wirtschaftskrise - mit einer Bürgschaft vom Land gestützt worden, damit die Arbeitsplätze geschützt werden. Mittlerweile kann der Zulieferer aber sein Wachstum aus dem laufenden Geschäft finanzieren. Magna will die Übernahme bis Ende 2015 abschließen. Von dem Deal profitierten viele Aktien aus der Zuliefererbranche. Auch die Papiere von Leoni kamen wieder ins laufen. Zuvor war die Aktie aufgrund der schwachen Wachstumsprognosen der Autobauer im wichtigen chinesischen Markt unter Druck geraten.

 

 

Aktie aussichtsreich

Technisch sieht die Leoni-Aktie wieder vielversprechend aus. Derzeit bewegt sich das Papier noch in der Schiebezone zwischen 55 und 63,03 Euro. Die Übernahme von Magna hat das Papier von Leoni wieder angeschoben. Wird das Hoch bei 63,03 Euro geknackt, sind bis Jahresende Kurse von 70 Euro drin.

 

 

 


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