IBS
- Michael Schröder - Redakteur

Übernahme: Siemens greift bei Tipp des Tages IBS zu

Es kommt nicht wirklich überraschend: Siemens will die IBS AG übernehmen. Bereits vor rund fünf Jahren hatte der DAX-Konzern einen Versuch gestartet, sich die Mehrheit an dem Software-Spezialisten zu sichern. Aktionären winkt bei dem aktuellen Übernahmeangebot von 6,10 Euro eine Prämie von über 30 Prozent.

Siemens hat gestern Abend seine Entscheidung veröffentlicht, ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot an alle Aktionäre der IBS AG abzugeben. Der IBS-Vorstand begrüßt das Angebot: „Für unsere Kunden und Mitarbeiter bietet eine engere Zusammenarbeit mit dem Siemens-Konzern viele Vorteile. Beide werden von dem weltweit führenden Angebot an Automatisierungslösungen und der starken weltweiten Präsenz von Siemens profitieren", erkläret Vorstand Dr. Klaus-Jürgen Schröder. "Auch das Angebot von 6,10 Euro in bar erscheint attraktiv. Detailliert können wir das Angebot jedoch erst nach Vorliegen der Angebotsunterlage bewerten", führt der Unternehmensgründer und Hauptaktionär aus.

Vorstand verkauft

Mitglieder seiner Familie, die direkt oder indirekt gut 51 Prozent der Anteile an der IBS AG halten, haben einen Vertrag mit Siemens, das bereits seit 2007 mit knapp acht Prozent an der IBS AG beteiligt ist, über den Verkauf ihrer Anteile unterzeichnet. Der Vollzug dieses Vertrags und des Übernahmeangebots wird unter anderem unter den Bedingungen der Erteilung bestimmter fusionskontrollrechtlicher Freigaben und des Erreichens einer Mindestannahmeschwelle von 75 Prozent stehen.

Gewinne mitnehmen

Mit seiner gesamten Produktpalette ist IBS als Anbieter von Software- und Beratungsdienstleistungen für das industrielle Qualitätsmanagement rund um den Globus im Einsatz. Dabei liest sich die Kundenliste wie das Who's who der Weltwirtschaft und umfasst bereits über 4.000 Kunden wie AGFA, Airbus, BMW oder Caterpillar. DER AKTIONÄR hatte die Aktie bereits mehrfach zum Kauf empfohlen. Investierte Anleger sollten das Angebot annehmen beziehungsweise drei Viertel der Position auf dem aktuellen Niveau verkaufen. Wer ein wenig Zeit mitbringt, kann beim Rest auf eine Nachbesserung des Angebots spekulieren.

| Werner Sperber | 0 Kommentare

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