Drillisch
- Werner Sperber - Redakteur

TUI und Infineon Technologies im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

Die Euro am Sonntag fliegt auf TUI. Die Platow Börse hofft auf die baldige fundamentale Untermauerung der charttechnisch guten Vorgaben für die Aktie von Infineon Technologies. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten der Euro am Sonntag haben einen guten Eindruck von der Aktie von TUI. Dazu trägt der Abschied von Dr. Michael Frenzel als Vorstandsvorsitzender und die Übernahme dieses Postens durch den ehemaligen Vodafone-Vorstandsvorsitzenden Friedrich Joussen zum 13. Februar bei. Zudem hat es aus Deutschland einen Rekord an Buchungen für Fernreisen um die Jahreswende gegeben. Die Geschäfte bei der Tochterfirma TUI Travel im dritten Quartal liefen ebenfalls besser als erwartet; lediglich die Sparte Containerschifffahrt von Hapag Lloyd belastet noch. Doch davon lassen sich die Aktionäre nicht beeinflussen. Risikobereite Anleger sollten auf eine Fortsetzung der Rallye spekulieren. Das Kursziel beträgt zehn Euro und der Stoppkurs sollte bei 6,60 Euro gesetzt werden.     

Änderungen in Musterdepots der Euro am Sonntag:

Zum Jahresbeginn 2013 sind die drei Musterportfolios jeweils so angepasst worden, dass sich eine Ausgangsbasis von je 100.000 Euro ergeben hat. Dazu sind einzelne Depotwerte ganz oder teilweise ausgebucht und der Barbestand entsprechend verändert worden.

Joachim Spiering, Verantwortlicher für das offensiv ausgerichtete Musterportfolio, hat folgende Positionen komplett ausgebucht: Stammaktien der Bayerische Motorenwerke, Nanogate, Leifheit, Beiersdorf und Research in Motion. Der DAX-Korridorschein (WKN SG3 HML) ist wertlos verfallen. Von seinen zuvor 500 Anteilen von Morphosys hat Spiering 75 Stück ausgebucht, von seinen zuvor 444 Aktien der Schaltbau Holding 44 Stück und von den zuvor 220 Titeln der Bijou Brigitte modische Accessoires AG 30 Stück. Dafür hat er 610 Zertifikate (WKN 703 683) auf den italienischen Index FTSE/MIB zu 16,36 Euro eingebucht, 510 Bonus-Zertifikate (WKN DX1 SE8) auf Metro zu 19,58 Euro, 9.430 Papiere von Alno zu 1,05 Euro, 53 Anteile von Amazon.com zu 189 Euro und 1.040 Aktien von Ford Motor zu 9,55 Euro.

Jens Castner, zuständig für das defensiv orientierte Musterdepot, hat seine 100 Bonus-Zertifikate (WKN CT7 TQ8) auf SAP und seine 2.222 Bonus-Zertifikate (WKN CZ0 YR9) auf Nokia ausgebucht. Zudem hat er sich von 50 der zuvor 300 Index-Zertifikate (WKN 709 335) auf den DAX getrennt. Nun möchte Castner noch 50 der jetzt noch 150 Schuldverschreibungen auf Gold (Exchange Traded Commodities, ETC; WKN A1E DJ9) ausbuchen und dafür 500 Vorzugsaktien von Sixt zu höchstens 14,10 Euro einbuchen.

Sven Parplies hat sich in dem von ihm betreuten Momentum-Musterportfolio, welches nach rein mathematischen Vorgaben auf Basis der "Relativen Stärke nach Levy (RSL)" funktioniert, von folgenden Positionen getrennt: Jenoptik, BNP Paribas, Research in Motion und Green Mountain Coffee Roasters. Dafür hat er 648 Anteile der Deutschen Lufthansa zu 14,27 Euro aufgenommen, 836 Aktien von Drillisch zu 11,06 Euro und 234 Papiere der Sazgitter AG zu 39,39 Euro.


Die Platow Börse: Charttechnisch stark und fundamental hoffnungsvoll  

Die Halbleiterbranche gilt als zyklisch und die Flaute auf dem Halbleitermarkt dauert bereits vergleichsweise lange an. Die Experten der Platow Börse erkennen jedoch einen zunehmenden Optimismus der Investoren. Bis in den Herbst 2012 hinein hat es auch bei Infineon Technologies noch vergleichsweise schlecht ausgesehen, doch auch für den DAX-Konzern hellt sich die Stimmung der Anleger auf. Dazu passt die jüngste Aussage des Vorstandsvorsitzenden Dr. Rheinhard Ploss, mehrere kleine bis mittelgroße Übernahmen anzustreben. Das drückt die Zuversicht des Managements aus. Bislang schätzen die Analysten das KGV für das Ende September ablaufende Geschäftsjahr 2012/13 auf 36, doch die fundamentale Lage des Konzerns sollte sich verbessern. Charttechnisch spricht die seit Oktober 2012 gültige, steile Aufwärtstrendlinie für weiter anziehende Notierungen. Dabei ist auch die hartnäckige Widerstandsbereich zwischen 6,00 und 6,10 Euro überwunden worden. Anleger sollten die Aktie bis zu Notierungen von 6,50 Euro kaufen und den Stoppkurs bei 4,80 Euro setzen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Powered by DAF

Mehr zum Thema: